Lifesigns - Hospital Affairs (DS) GC07 Hands-On

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US)
Entwickler: Spike
Releasedatum: 26/03/2009
ab 12
Publisher: JoWood
Spieleranzahl: 1
Genre: Adventure

Auf der Games Convention hatten wir die Möglichkeit JoWoods neuen DS-Titel Lifesigns - Hospital Affairs anzutesten. Das Spiel erschien bereits Ende 2004 zum Launch des DS unter dem Titel Kenshuui Tendo Dokuta in Japan, wurde vom österreichischen Publisher eingekauft und soll im November 2007 komplett übersetzt in Deutschland, der Schweiz und Österreich erscheinen.

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Lifesigns dreht sich um den Alltag des jungen Arztes Tendo in einer Klinik, es ähnelt also in einigen Punkten Trauma Center. Mithilfe des Stylus entfernt man Blinddärme und führt Operationen am offenen Herzen durch. Jede Operation besteht aus mehreren Abschnitten, so muss man beispielsweise anfangs zuerst die betroffene Stelle desinfezieren, bevor man das Skalpell anlegt. Danach zieht man den kranken Blinddarm mit einer Zange heraus, schnürt ihn ab, entfernt den unnötigen Teil und näht den Patienten wieder zu. Mit der L oder R-Taste schaltet man einen prüfenden Blick ein, der die Schnittstelle anzeigt. Das für den jeweiligen Abschnitt benötigte Besteck wird vom Spiel automatisch ausgewählt und auch sonst ist das Spiel einfacher gehalten, als Atlus' Trauma Center. Zu jedem Schritt gibt es im Storymodus genügend Erklärungen und auch die Zeit, die jeweilige Operation durchzuführen ist großzügig gewählt. Für die europäische Version wurde sie sogar verlängert, um das Spiel zugänglicher zu machen.

Die Operationen sind auch nicht der einzige Bestandteil von Lifesigns, zwischen den Eingriffen läuft man ähnlich wie in Ace Attorney herum, spricht mit den Schwestern im Krankenhaus und mit den Patienten und kümmert sich um ihre Probleme. So wird beispielsweise ein berühmter Star in das Hospital eingeliefert und will unerkannt bleiben. Um eine weitere Abwechslung zum Krankenhausalltag zu schaffen, haben die Entwickler außerdem noch einige Minispiele eingebaut, so wird beispielsweise geangelt und gekocht. Hat man eine Operation erfolgreich absolviert, wird diese für die Extras freigeschaltet. Man kann so seine Lieblingsoperation noch einmal spielen, ohne dafür die gesamte Story spielen zu müssen. In diesem Modus fehlen Erklärungen und die Bedingungen für das Absolvieren der einzelnen Abschnitte sind etwas strikter. Bei einer Herzoperation muss man beispielsweise den Einschnitt ganz genau nachzeichnen, während im Storymodus eine weniger genaue Zeichnung ausreicht.

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Prognose: 

Die Grafik des Titels ist angesichts des Alters ziemlich altbacken, auf schcke 3D-Effekte müsst ihr verzichten und auch die 2D-Hintergründe, sowie Charaktere sind etwas pixelig. Dafür soll Lifesigns - Hospital Affairs aber auch zu einem günstigen Preis erscheinen, rund 20€ wird man auf den Tisch legen müssen, um das Spiel zu erwerben. Sofern JoWood es schafft, in der Übersetzung den Humor des Vorbilds Scrubs einzufangen, mit dem Lifesigns vom Publisher verglichen wird, können sich Fans des Genres auf einen guten Titel freuen.