Metroid Prime: Hunters (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Nintendo
ab 12
Publisher: Nintendo
Spieleranzahl: 1-4
Genre: Ego-Shooter

Samus Aran, die wohl gefürchtetste Kopfgeldjägerin im gesamten Nintendo Universum, machte bereits auf einigen Plattformen Jagd auf Weltraumpiraten. So rettete Samus die Welten des Alls bereits auf dem NES, dem GameBoy, dem Super NES, dem GBA und dem GameCube, so richtig ausgelassen wurde eigentlich nur das N64, welches sich nur mit einem Gastauftritt der Jägerin im Prügler "Super Smash Bros." zufrieden geben musste. Doch dies wird nun mit Metroid Prime: Hunters für den Nintendo DS nachgeholt.

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Der Vergleich mit dem N64 liegt beim NDS nicht nur wegen dem Launchtitel Super Mario 64 DS nahe, sondern auch wegen eben ähnlicher Grafikleistungen. So fragt man sich als langjähriger Nintendofan dann doch, warum Samus diesen Auftritt nicht schon vor 5 Jahren spendiert bekam.

Da wir bisher nur eine Demoversion vom Spiel in Händen halten dürfen, beschränkt sich der Eindruck auf ein paar Trainingslevel und einen Multiplayermodus, den wir aus Ermangelung eines zweiten DS leider nicht anspielen konnten.
Die verfügbaren Levels sind sehr stark im Stil von Metroid Prime gehalten. In den drei wählbaren Levels geht es einmal darum einen Reaktor so schnell wie möglich zu verlassen, hier sitzt euch die Zeit im Nacken, dann müsst ihr ein anderes Mal nur im Morphball Modus zurecht kommen und im dritten Level geht es darum in einer Horde Gegner zu übeleben. Alles funktioniert genauso wie auf dem Gamecube, sprich um Türen zu öffnen müsst ihr einmal mit dem Power Beam drauf schießen oder alle Gegner in einem Raum besiegen um weiter zu kommen. Durch diese Annäherung an die Gamecube-Version fallen aber leider besonders die sehr pixelige Grafik und die notdürftige Portierung auf. Was sich bei Super Mario 64 DS dank der bunten Umgebung noch ertragen lässt wird bei der realeren Darstellung bei Metroid Prime: Hunters umso mehr deutlich:
Man kann die Pixel der Texturen wirklich fast beim Vorbeilaufen zählen! Dafür ist die Framerate aber konstant flüssig.

Die Kontrolle über Samus könnt ihr auf 5 verschiedene Weisen einstellen: Touchscreen für Rechts -und Linkshänder, nur für Links -oder nur für Rechtshänder, Tasten Steuerung nur für Links oder nur für Rechtshänder. Dabei ist die Steuerung mit dem Touchscreen bzw über den Stylus erst nach einigen Versuchen und mit viel Übungen eingängig und problemlos. Hat man sie aber verinnerlicht, so mach das Spiel hiermit am meisten spaß, ihr seht dann das spielgeschehen auf dem unteren Display und könnt direkt zielen indem ihr einfach mit dem Stylus auf die Gegner tippt! Das Umsehen funktioniert genauso, ihr zieht den Stylus nur in die richtung, in die Samus sich drehen soll. Gelaufen wird nach wie vor mit dem D-Pad und mittels eines Drucks auf "B" werdet ihr zum Morphball.
Spielt ihr das Spiel mit der Tastensteuerung erinnert die Steuerung sehr stark an einen N64-Shooter, mit den rechten vier Tasten seht ihr euch um und mit dem D-Pad bewegt ihr euch fort. Die Schultertasten dienen dem Springen bzw. Schießen. Diese Steuerung ist weniger gut geeignetwenn man wirklich Spaß mit dem spiel haben will, auch wenn man schneller und besser reinkommt. Hierbei seht ihr das Geschehen auf dem oberen Display und der Touchscreen wird praktisch ga rnicht genutzt, höchstens um zum Morphball zu wechseln.
Vom Sound kann man bisher nur wenig erahnen, fest steht bisher jedenfalls, dass er nicht mit der Qualität von Super Mario 64 DS mithalten kann.

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Prognose: 

Ihr dürft durchaus auf einen netten Shooter gespannt sein, solltet aber auf gar keinen Fall etwas auch nur annähernd mit den Gamecube-Teilen vergleichbares erwarten! Die Grafik ist relativ pixelig, der Sound nichts besonderes und die Steuerung wirklich gewöhnungsbedürftig und kaum für den DS-Einstieg geeignet, ist man allerdings einmal drin, dann macht das Spiel ungeheuer viel Spaß, was ich zu meiner Schande auch erst nach einigen weiteren Spielversuchen gemerkt habe.