Animal Crossing: New Leaf (3DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US) Boxart (JAP)
Publisher: Nintendo
Releasedatum: 14/06/2013
ohne Altersbeschränkung Im Nintendo eShop als Download verfu
Spieleranzahl: 1-4
Genre: Simulation
Die einen lieben es, die anderen können mit dieser Art eines „Spielkonzeptes“ überhaupt gar nichts anfangen: Die Rede ist von Nintendos beliebter Animal Crossing-Reihe, die mit dem 3DS-Teil New Leaf zum vierten Mal den Sprung in den Westen schafft, nachdem der erste Teil für den N64 gar nicht erst bei uns erschien. Grundsätzlich bleibt sich die Reihe auch hier wieder treu und trotzdem gibt es selbst für eingefleischte Animal Crossing-Fans wieder eine Menge Neues zu entdecken, doch auch Neulinge können leicht einsteigen. In dieser Review vermitteln wir einen Eindruck der Lebenssimulation und stellen die Neuerungen im Detail vor – kann Animal Crossing: New Leaf den hohen Erwartungen gerecht werden?
 
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Spielinhalt: 
Gibt es das überhaupt? Ein Spiel ohne wirkliche Story, ohne Missionen, ohne konkrete Ziele, ohne ein Ende – ein Spiel praktisch ohne all das, was die sonstigen Spiele-Blockbuster ausmacht? Scheint so, denn das ist das Grundkonzept der Animal Crossing-Reihe, was viele derart begeistert. Hier kann man tun und lassen, was man will, wann und wie man es will – die Möglichkeiten sind scheinbar grenzenlos. In Animal Crossing: New Leaf seid ihr nun erstmals nicht länger nur Einwohner einer zufällig generierten Stadt, sondern der Bürgermeister. Nach Ankunft am Bahnhof nämlich werdet ihr kurzerhand verwechselt und nehmt kurzerhand den bequemen Platz am Schreibtisch des Rathauses ein und seit fortan dafür verantwortlich, dass sich die Bewohner wohlfühlen und die Stadt wächst und gedeiht. Zumindest, wenn ihr das so wollt.
 
Doch bevor ihr euch darüber Gedanken machen könnt, gilt es zunächst einmal, das eigene Überleben zu sichern, denn ohne Hab und Gut in die Stadt gereist, nächtigt ihr mindestens eine Nacht lang in einem provisorisch aufgebauten Zelt an einem Ort eurer Wahl, bis ihr in den nächsten Tagen den Kredit von 10.000 Sternis, das ist die Währung in Animal Crossing, an Immobilienhändler ImmoNook abbezahlt hat und euer eigenes, kleines Haus entsteht. Um an Geld zu gelangen, stehen diverse Möglichkeiten offen. Schüttelt an den Bäumen um das Obst herunterfallen zu lassen, sammelt es ein und verkauft es in der örtlichen Fundgrube. Selbiges könnt ihr tun mit am Strand gesammelten Muscheln, oder aber ihr besorgt euch eine Angel und sorgt an den Gewässern für Unruhe oder sorgt für helle Aufruhr bei all den herumirrenden Insekten mit eurem neuen Kescher. Gesammelte Fische und Insekten, aber auch mithilfe der Schaufel ausgegrabene Fossilien könnt ihr entweder durch den Verkauf zu Barem machen, oder aber ihr stiftet sie dem anfangs noch leeren Museum und könnt euch die Exemplare dort immer wieder anschauen.
 
 
Die ersten Kosten getilgt und erste Einkäufe getätigt, wird es höchste Zeit, euch mit den übrigen Bewohnern der Stadt bekannt zu machen. Über 300 verschiedene tierische Bewohner hat das Spiel zu bieten – nur einige wenige treibt es in eure Stadt, dafür aber sind sie auch umso loyaler und haben jede Menge Freude daran, sich mit euch zu unterhalten, Tauschgeschäfte einzugehen oder euch anderweitige Aufträge zu erteilen, wie z.B. das Sammeln einer bestimmten Frucht, die sie so gerne einmal probieren möchten. Mit den Bewohnern also wird es nicht langweilig, sie haben ihren eigenen Tagesrhythmus und wandern nach Lust und Laune durch die Stadt oder bleiben entspannt zu Hause, wo ihr ihnen einen Besuch abstatten könnt und euch Ideen für das eigene Haus holen könnt. Denn das Tag für Tag hart erarbeitete Geld möchte natürlich auch ausgegeben werden – wo geht das besser als in einer Einkaufsmeile? Diese, am nördlichen Rand eurer Stadt befindliche Meile bietet alles, was das Herz begehrt. Von einem anfangs kleinen Kiosk von „Nepp & Schlepp“, der sich mit der Zeit vergrößert und immer wieder neue Werkzeuge, Möbelstücke, Tapeten, Teppiche oder Briefpapier im Angebot hat, bis hin zu einer Schneiderei, die euch euer Lieblingsdesign in Sachen Oberteil oder Hose auf den Leib schneidert oder auch Accessoires wie Brillen oder Kopfbedeckungen anbietet, über eine kleine Gärtnerei mit neuen Sträuchern, Bäumen und Blumen, oder ImmoNook, bei dem ihr eurem Haus ein neues Dach, eine neue Tür oder einen neuen Zaun verpassen könnt – alles ist mit von der Partie und im Spielverlauf erweitern sich die Einkaufsmöglichkeiten sogar noch. Nicht zu vergessen ist hier nochmal die Erwähnung des Museums, das auf eure Mithilfe setzt!
 
Um alle Insekten und Fische zu ergattern und damit euer Fangbuch zu vervollständigen, müsst ihr nicht nur an unterschiedlichen Orten auf die Jagd gehen, sondern auch an unterschiedlichen Tages- und sogar Jahreszeiten. Das Spiel nämlich bietet nicht nur einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel an, sondern die Natur passt sich auch den jahreszeitlichen Gegebenheiten an. Viele seltene Insekten beispielsweise lassen sich am ehesten in der Abenddämmerung an den Bäumen entdecken. Das führt dazu, dass ihr das Spiel öfter am Tag immer mal wieder startet und wenn es nur eine kurze 10 Minuten Session ist. Durch sogenannte Stadtverordnungen könnt ihr das Ganze sogar euren Bedürfnissen anpassen, seid ihr eher abends gewillt, 3DS zu spielen, setzt auf die Nachteulenverordnung und Geschäfte bleiben länger auf, gleiches gilt für Frühaufsteher. Ansonsten lässt sich auch noch die Hochpreisverordnung für besonders viel Geld einstellen oder aber die Sauberkeitsverordnung. Das ist das Schöne am Spiel: Es eignet sich durchaus für lange Sessions, die auch gerne über Stunden hinweg dauern können, genauso gut reicht ein kurzer Blick am Tag, um die aktuellen Angebote zu checken, wenn man sonst keine Zeit zum Spielen hat oder aber immer mal wieder eine kurze Spielsession zu unterschiedlichen Zeiten. Dadurch, dass wir es hier mit einer Lebenssimulation zu tun haben, ist es wie im echten Leben – jeder Tag bietet etwas Neues.
 
 
Zugegeben: Die alltäglichen Aufgaben wie das Sammeln von Obst, Fischen, Insekten, Fossilien, das Abgrasen der Geschäfte für die Angebote etc. reißen einen vielleicht nach einer Weile nicht mehr immer vom Hocker, vor allem, weil das Spiel nach einer Weile natürlich auch nicht mehr mit ganz so vielen Überraschungen glänzen kann, wie noch zuvor. Aber es reicht ein seltener Fisch, der geangelt wurde oder ein seltenes Item, welches plötzlich im Laden steht und alles ist vergessen und das Feuer wird wieder neu entfacht. Gerade zu Beginn gilt es, längeren Atem zu beweisen, der Spieleinstieg geht nämlich sehr, sehr gemächlich voran, ist die Grundausrüstung aber erst einmal vorhanden, kann der Spaß beginnen. Auch dann haben wir es hier noch nicht mit einem stressigen, actiongeladenen Spiel zu tun, doch gerade die täglichen, kleinen Fortschritte und Neuerungen in der eigenen Stadt machen das Ganze so spielenswert.
 
Für eine gehörige Portion Abwechslung sorgen auch die Events, die ab und an stattfinden. Einmal im Monat etwa gibt es ein Insekten- oder Angelturnier, bei dem ihr einen möglichst guten Fang vorlegen müsst, um Preise abzusahnen, oder aber reale Events wie Halloween werden gefeiert. Wenn ihr also nicht gerade an Datum und Zeit herummanipuliert, gibt es öfter etwas zu entdecken. Sollte euch eure Stadt dann aber dennoch zu trist erscheinen, liegt das ganz in euren Händen, denn als Bürgermeister habt ihr die Möglichkeit, Stadtverschönerungs-Projekte ins Leben zu rufen. Vorschläge der Bewohner erscheinen in einer Liste des Rathauses und eure Entscheidung ist es, was gebaut wird. Von Parkbänken und neuen Brücken über Laternen, Springbrunnen und Verbotsschilder bis hin zu neuen Behörden wie der Polizei ist alles mit von der Partie. Platzieren könnt ihr es wo es euch beliebt, sofern genügend Platz vorhanden ist. Ein freundlicher Mitarbeiter sammelt dann die erforderlichen Spenden ein. Nach und nach füllt sich der Spendentopf durch die Einwohner, das meiste aber bleibt weiter an euch hängen – doch nach Erreichen des Ziels ist die Freude dann umso größer.
 
Auch wenn sich eine tägliche Routine einspielen mag, die ab und dann das Spielgefühl leicht trübt, so richtig langweilig werden kann es einem nicht. Und wenn euch der Ehrgeiz packt, die gesamte Stadt umzukrempeln und alle Bäume zu fällen, alles abzureißen, was nicht niet- und nagelfest ist und alles neu aufzubauen – dann soll das so sein und es ist möglich. Grenzen nämlich zeigt einem das Spiel nur sehr selten auf. Wenn ihr euer Eigenheim, die Bewohner um euch herum lieb gewonnen und die Stadt ausgebaut habt und dennoch täglich etwas entdecken könnt, dann, ja dann bleibt ihr gerne auch ein wenig länger verweilen in euer virtuellen, kleinen Welt.
 
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Grafik: 
Mit den tierischen Bewohnern allein hat das Spiel schon ein grafisches Alleinstellungsmerkmal, denn solche Kreaturen findet man nur hier. Sie alle erinnern an bestimmte Tiere, beispielsweise einen Hamster, ein Nashorn oder eine Ente – durch ihre teils ausgefallenen Outfits, ihre Art zu kommunizieren und ihr Verhalten hat jeder einen individuellen Charakter. Gleiches gilt für die Stadt im Gesamten aber vor allem auch euer Haus – alles kann mit Designs bestückt werden und ihr könnt sogar eigene kreieren. Grafisch ist hier also alles möglich – von der technischen Seite aus gibt es ansonsten nichts zu bemängeln. Man entdeckt in vielerlei Hinsicht die Liebe für die kleinen Details, auch wenn das Spiel im Gesamtbild nicht von Details strotzt – man beschränkt sich hier mehr oder weniger auf das Wesentliche und das ist wahrscheinlich auch gut so – es passt zum Spiel und mehr ist nicht von Nöten. Der 3D-Effekt spielt seine Rolle vor allem in den Räumen gut, sodass die Tiefe und die Möbelstücke noch besser zur Geltung kommen können.
Sound: 
Auch hier muss man mit anderen Maßstäben messen – es zählt keine Epik, kein Bombast. Die Musik soll das Spielen mit Klängen untermalen und das in diesem Fall mit möglichst entspannenden, ruhigen Melodien. Und diesem Anspruch wird der Soundtrack gerecht. Die Melodien wiederholen sich zwar recht häufig – dem ein oder anderen zu häufig – doch insgesamt kann man sie auch nach vielen Stunden immer noch gut anhören. Die Geister scheiden sich hingegen vor allem bei der „Sprachausgabe“ der Bewohner, denn viel mehr als eine Art Fantasiesprache, die wie Gebrabbel vernommen wird, ist es nicht. Es kann bei den vielen ständig gleichen Dialogen vor allem zur Begrüßung in Geschäften o.Ä. schon ein wenig nerven, neben dem Skippen des Dialogs auch noch diese Geräusche auf den Ohren zu haben. Fans entgegnen, es macht einen Teil des Charmes des Spiels aus und ist inzwischen auch kaum noch wegzudenken. Abstellen kann man es nicht, doch mit der Zeit gewöhnt sich auch der Neuling daran und lernt im Zweifelsfall damit zu leben.
 
Steuerung: 
Die Mischung aus Nutzung der Buttons und manchen Touchscreen-Einlagen, die bei Bedarf aber auch vollkommen ausgelassen können, macht’s. Schnell sind Items hin- und hergeschoben, die richtige Ausrüstung gewählt und gefundene Objekte eingesammelt – das meiste geht in der Tat mit einem Tastendruck oder dem Touchscreen – lediglich im Inventar, wenn mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, sind die Texte zum Anklicken vielleicht nicht ganz optimal hinsichtlich Position und Größe – eine Kleinigkeit, die nur ab und an auffällt, wenn man viel dort zu Gange ist.
 
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Multiplayer: 
Natürlich machen die Erlebnisse noch mehr Spaß, wenn man sie mit anderen teilt. Deshalb bietet Animal Crossing: New Leaf auch einen Multiplayer-Modus. Bis zu vier Spieler können sich gleichzeitig in einer Stadt aufhalten, habt ihr Freundescodes ausgetauscht, könnt ihr über den Bahnhof zu jemandem fahren bzw. Spieler zu euch einladen, sofern die Bahnschranken geöffnet sind. Etwas nervig, dass man diese immer wieder manuell öffnen muss und sie nicht dauerhaft offen sein können. Aber sei’s drum, erst in einer anderen Stadt angekommen, könnt ihr hier praktisch alles tun, was ihr auch zu Hause tut. Geht mit Freunden zusammen angeln, besucht die tierischen Mitbewohner der fremden Stadt, überprüft die Angebote in den Shops. Auch einen Chat gibt es, die Zeichenlimitierung ist zwar recht knapp bemessen und auf Voice-Chat hat man auch verzichtet, doch kurze Plaudereien kann man damit trotzdem lostreten. Wenn man sich gegenseitig als „Beste Freunde“ registriert, kann man sich auch kurze  Nachrichten senden, wenn man sich nicht in der gleichen Stadt befindet und sich so z.B. verabreden.
 
Es geht nicht nur darum, so nicht alles immer alleine erledigen zu müssen, sondern auch, euch entweder Ideen für eure eigene Stadt zu holen oder sich zumindest gegenseitig seine Errungenschaften voller Stolz zu präsentieren. Es ist deutlich interessanter als vielleicht anfangs gedacht, fremde Städte etc. zu sehen. Was hat der andere als erstes gebaut, worauf legt er Wert und vieles mehr sind Fragestellungen, die einen brennend interessieren. Auch aber geht es natürlich darum, Objekte, wie Möbelstücke, Kleidung oder aber auch Früchte zu tauschen. Nehmt ihr Früchte beispielsweise mit nach Hause und pflanzt sie ein und gebt fortan stadtfremde Früchte zum Verkauf ab, erhaltet ihr deutlich mehr Sternis dafür, als für das heimische Obst.
 
Objekte kaufen und Designs erwerben könnt ihr auch im AdsH-Musterdorf. Hier werden alle Häuser von Spielern präsentiert, die ihr über StreetPass getroffen habt und ihr könnt sie besichtigen. Euch gefällt etwas? Dann lasst es einfach liefern, indem ihr über den Katalog bestellt – kann zwar mal teurer werden, dafür lohnt es sich dann aber hoffentlich auch. Habt ihr erst einmal das Schlummerhaus gebaut, könnt ihr im Traum die Städte anderer Spieler besuchen, sofern ihr deren Code habt und dort anrichten, was ihr wollt. Da es nur ein Traum ist, kann auch das größte Chaos, was ihr veranstaltet, der Stadt des Spielers letztlich nichts anhaben. Auch eure Stadt kann von anderen besucht werden – ihr könnt sogar einsehen, wie viele Besucher es schon gab.
 
 
Das große Highlight des Multiplayer-Modus ist aber sicherlich die Törtel-Insel, die Insel mit dauerhaftem Sonnenschein des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt, der hier seinen Alterssitz aufgebaut hat. Ihr könnt sie gegen einen Betrag von 1000 Sternis mit dem Boot besuchen – auch im Singleplayer. Gerade hier lassen sich besonders wertvolle Insekten oder Fische fangen, sodass sich auch allein der Weg lohnt. Im Multiplayer-Modus aber machen die Minispiele, die hier angeboten werden und auch alleine gespielt werden dürfen, besonders viel Spaß. Mit bis zu vier Leuten geht es darum, meist im Team, die Aufgaben zu meistern. Fangt innerhalb einer gewissen Zeit eine gewisse Anzahl eines bestimmten Fisches, geht auf Obstsuche in einem Labyrinth oder schießt mit der Steinschleuder Luftballons vom Himmel, um eine Punktzahl zu erreichen. Die Minispiele sind allesamt nichts großartig Besonders oder Einzigartiges, machen aber durchaus Laune.
 
Am Ende winken Medaillen für die Spieler, die ihr im Shop auf der Insel gegen exklusive Items eintauschen könnt. Dazu gehört z.B. auch der Taucheranzug, mit dem ihr erstmals in der Reihe auch ins Wasser steigen dürft. Seid ihr erst mal Mitglied im Törtel-Club, was euch auch wiederum Medaillen kostet, dürft ihr sogar mit Spielern aus der ganzen Welt die Minispiele absolvieren, wenn gerade kein Freund zur Verfügung steht. Man sieht also: Die eigene Welt mit anderen zu teilen macht Spaß, Dinge auszutauschen macht Spaß und das Spielen von Minispielen macht Spaß. Insgesamt also ein gelungener Multiplayer, bei dem man trotzdem noch etwas Potential verschenkt hat. Voice-Chat oder zumindest eine weniger limitierte Chatfunktion, die dauerhafte Möglichkeit, über Lobbys weltweit mit anderen zu interagieren etc. wären das i-Tüpfelchen des Ganzen gewesen.
 
Fazit: 
Trotz aller Ausführungen in diesem Review bleibt Animal Crossing: New Leaf, wie schon seine Vorgänger, ein Titel, den man zumindest einmal selber angespielt haben sollte, um die Gänze dieses Konzeptes zu verstehen und vielleicht auch den Anreiz dahinter zu entdecken, Tag ein und Tag aus auf der Suche nach neuen Objekten, Fischen, Insekten oder Fossilien zu sein, mit Freude an den diversen Events teilzuhaben, den Mitbewohnern diverse Gefallen zu tun oder einfach nur den Sonnenuntergang am Strand zu verbringen, während im Hintergrund die stimmungsvolle, beruhigende Musik vor sich hin spielt. Es ist und bleibt ein Spiel für sich, was einige für Wochen und Monate begeistert, andere hingegen einfach nur kalt lässt. Fans greifen blind zu und werden nicht enttäuscht – die Neuerungen setzen keine Maßstäbe in Sachen Innovation, unterhalten aber dennoch – und alle anderen Spielen zumindest Probe, auch wenn ein solch kurzer Eindruck nur einen Bruchteil der Vielfältigkeit dieses Spiels widerspiegeln kann.
 
Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereistellung eines Download-Codes!
 

Pro & Contra

+ liebenswerte, eigene kleine Welt
+ Spiel in Echtzeit mit Events, Tages- und Jahreszeitenwechsel
+ sehr viele Beschäftigungsmöglichkeiten
+ Multiplayer lokal & online
- sich einspielende Routine
- Multiplayer hätte mehr Potential

Wertung

Grafik:

einzigartige Kreaturen, stimmungsvolle Welt
Sound:

Musik zum Entspannen
3D Faktor:

Multiplayer:

lokal und online mit Minispielen
Spielspass:
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