Animal Crossing: Wild World (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
ab 6
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Simulation

Mit der Cube-Version landete Nintendo einen echten Volltreffer. Niedliche Grafik sowie Sound und entspannendes Gameplay verschafften Animal Crossing einen super Erfolg. Ob Nintendo mit Animal Crossing: Wild World auch dieses Mal wieder ins Schwarze trifft, versucht dieser Test zu klären.

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Spielinhalt: 

Nachdem man die Cardrigde in den Schacht geworfen, den DS angeschalten und auf „Neuen Einwohner“ geklickt hat, findet man sich in einem Taxi wieder. Der Taxifahrer redet ziemlich viel mit euch. Auch fragt er euch nach eurem Namen. Den könnt ihr selbstverständlich selber eingeben. Und wer jetzt nicht aufpasst, der musst eventuell einen neuen Charakter anfangen. Der Taxifahrer wird euch sagen, das er den Namen gut findet. Jetzt stehen euch drei Dinge zur Auswahl: „Jo, echt hart“, „Ja, niedlich“, oder „Doch nicht“. Jeder kann sich denken, was passiert, wenn man auf „Doch nicht“ klickt. Ihr könnt euren Namen nochmal eingeben. Jeder Zocker, der sich für „Jo, echt hart“ entscheidet, wird einen männlichen Zeitgenossen daddeln. Eine Weibliche Figur habt ihr, wenn ihr „Ja, niedlich“ wählt. Hier muss der etwas unerfahrene Spieler aufpassen. Ihr könnt ihm dann auch noch den Namen eures Dorfes verraten und ihm sagen, warum ihr überhaupt dorthin fährt.

Der erste, wahrscheinlich langweilige Tag bricht an. Wenn ihr den Nonstop-quasselnden Taxifahrer los, und endlich angekommen seid, geht’s erstmal ins Rathaus. Dort zeigt euch eine Angestellte, wo sich euer neues trautes Heim befindet. Wenn ihr vor der Tür steht und reingeht, erwartet euch nichts anderes, als eine leere Wohnung, mit nur einer Schachtel auf dem Boden stehen. Natürlich will man sich jetzt Möbel kaufen und all das, aber wenn ihr bei Tom Nooks Laden seid, merkt ihr schnell, dass ihr kein Geld habt. Nook stellt euch aber gleich als ein Helfer ein und ihr arbeitet etwas für ihn, um einen ersten Teil eurer Schulden für das Haus abzubezahlen. Nachdem ihr endlich entlassen wurdet, könnt ihr ein paar Trauben sammeln, oder was auch immer an den Bäumen hängt, und sie eurem ehemaligem Arbeitsgeber verkaufen. So erhält ihr euer erstes Kleingeld, mit dem ihr eure Wohnung schon etwas gemütlicher aussehen lassen könnt.

Nach ein paar Tagen geht’s dann aber richtig los! Wenn ihr erst einmal die Angel habt, oder die Schaufel, dann macht ihr grosse Geschäfte mit Tom Nook. Sobald ihr ein Fossil mit der Schaufel ausgegraben habt, geht ihr sofort ins Museum und lasst es analysieren. Wer es Eugen stiften will und ihm eine Freude machen will, der lässt es bei ihm. Wer allerdings auf grosse Verkaufssummen steht, sollte schnell zu Tom Nook gehen und bis zu fünftausend Sternis einsacken. Auch Fische geben, je nach Art, nicht gerade wenig Geld her. Und so habt ihr immer mehr eure Schulden abbezahlt und euer Haus wächst und wächst. Auch Nooks Geschäft wächst immer mehr. Wenn ihr viel bei ihm einkauft, startet er eine Ladenexpansion. Sein Unternehmen kann bis zu drei mal expandieren.

Wer in Animal Crossing: Wild World nach NES-Games sucht, tut dies vergeblich. Diese wurden, nicht wie in der Cube-Fassung, leider rausgenommen.

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Grafik: 

Damit ihr aber auch ohne den Test etwas über den Spielinhalt erfahren könnt, wechseln wir jetzt zum technischen Teil. Nämlich zur Grafik. Für GameCube-Verhältnisse war es halt nicht richtig Zeitgemäss und eher dem N64 angepasst. Für den DS wird es aber schon besser angesehen. Bunte Welten, niedliche Texturen und einige Details versprechen hier schon einen gewissen Glanz. An Effekten mangelt es noch, aber in einer Simulation braucht es die ja kaum. Die Gesichtsanimationen der Mitbewohner wurde gut gestaltet. Man merkt jederzeit, in welcher Laune sie sind.

Sound: 

Der Sound ist niedlich, kann aber mit der Zeit etwas nerven. Sie reisst niemanden aus den Socken. Sie wechselt sich mit jeder Stunde. Manchmal kommen etwas beruhigerende Tracks, manchmal etwas peppigere. Für DS-Verhältnisse nicht ganz Zeitgemäss, selbst der GBA hätte das hingebracht. Trotzdem sehr passend zum Gameplay.

Steuerung: 

Die Steuerung geht leicht von der Hand. Man hat sich in den ersten zehn Minuten schnell eingelebt und weiss, wozu die Knöpfe da sind. Sonst werden sie euch im Spiel erklärt, ganz am Anfang. Nur beim Angeln kann es etwas nervend sein, das man den Köder fast genau vor die Nase des Fisches werfen muss, damit dieser anbeisst. Damit werdet ihr euch aber schon in den ersten paar Stunden abfinden und euch daran gewöhnen.

Fazit: 

Alles in Allem ein super Spiel, dass auch zur Entspannung dient. Das Game kann sich durchaus mit der Cube-Version messen und steht dieser in keinem Punkt zurück. Vielleicht hätte man noch das eine oder andere NES-Game daraufladen können, aber die sind ja nicht Schwerpunkt des Spiels. Wer sich das Game kauft, hat sich sicherlich einen Gefallen gemacht, andere verpassen etwas!


Pro & Contra

+ Entspannendes Gameplay
+ Niedliche Grafik
+ Viele tolle Ideen
+ Jeder Tag ist anders

- Anfangs ständig auf Geldsuche
- Auf Dauer etwas nervender Sound

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
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