Ben 10: Protector of Earth (Wii)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US)
Entwickler: D3Publisher
Publisher: Koch Media
Releasedatum: 28/02/2008
ab 12
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Action

Letzte Woche stellten wir euch die Nintendo DS Version der Comicumsetzung Ben 10 vor. Nun haben wir die Nintendo Wii Version unter die Lupe genommen. Wir kennen sie doch alle. Film- bzw. Zeichentrickumsetzungen. Auch die amerikanische Zeichentricksendung Ben 10 hat es nun erwischt. Ob es sich hierbei erneut um eine schlechte Umsetzung handelt, oder ob es doch noch Hoffnung gibt, erfahrt ihr hier.

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Spielinhalt: 

Ben Tennyson ist ein 10-jähriger Junge, der die Sommerferien mit seinem Großvater Max und seiner Cousine Gwen Tverbringt. Er macht sich auf langweilige Ferien gefasst, was sich aber sehr schnell ändert. Denn er finden in der ersten Nacht ein außerirdisches Gerät, das Omnitrix. Dieses gibt ihm die Möglichkeit, sich in zehn unterschiedliche Arten von Alien zu verwandeln. Ben schläft als ein Käfer an seinem Omnitrix herumspielt. Als ein Meteroid einschlägt, wacht er auf und macht sich auf den Weg um das Geschehnis genauer zu untersuchen.

Im Spiel kann sich Ben allerdings in lediglich 5 der Aliens verwandeln. Anfangs stehen zwei Arten zur Verfügung, die anderen müssen im Laufe des Spielverlaufs freigespielt werden. Natürlich verändern diese nicht nur das Aussehen von Ben, sondern auch seine Kräfte. Jedes Alien hat seine bestimmte Fähigkeit. So ist man z.B. stärker, schneller oder kann Feuer beseitigen. Diese verschiedenen Kräfte muss man im Spielverlauf immer wieder gekonnt einsetzten, um im Level weiter voranzuschreiten. Die Level werden auf einer Karte ausgewählt. Nach beenden eines Levels schaltet man sofort das nächste frei und kann mit dem Bus dort hinfahren. Die Levels wurden recht einfallslos gestaltet und auch das Gameplay ist relativ langweilig. So läuft man durch die Level, muss haufenweise Gegner zerstören, durch die Gegend hüpfen und Gegenstände die einem den Weg versperren zerstören oder Feuer vernichten. Dies zieht sich dann durch das gesamte Spiel. Seine restlichen drei Alienarten erhält man durch den Kampf gegen verschiedene Bosse. Durch gesammelte Punkte lassen sich außerdem weitere Attacken für die verschiedenen Aliens kaufen.

Der Spielinhalt der Wii Version unterscheidet sich kaum von dem der DS Version. Nach und vor jedem Level sind Zwischensequenzen sind zu sehen, die in In Game Grafik gehalten sind. Außerdem hat man die Möglichkeit sich frei in dem Bereich zu bewegen, in dem man sich bewegt.

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Grafik: 

Die Grafik ist, wie in der DS Version, im Cel Shading Stil gehalten. Dies weiß zu gefallen, aber nicht zu begeistern. Die Framerate ist stabil und bricht auch bei viel Action nicht ein. Das Leveldesign ist dieses mal besser gehalten, da man sich in bestimmten Bereichen frei bewegen kann.

Sound: 

Die Hintergrundmusik ist unspektakulär und nicht sehr abwechslungsreich - einfach maßgemäß. Auch hier hätte etwas Abwechslung gut getan. Auch andere Effekte wie z.B. beim Schlagen auf Gegner sind immer die selben und langweilen mit der Zeit.

Steuerung: 

Die Steuerung geht gut von der Hand und ist bereits nach fünf Minuten übergegangen. Gesteuert wird Ben mit dem Joystick. Durch Drücken der Z- Taste springt man in die Luft. Angriffe werden mit C abgewehrt. Die Alienarten werden mit dem Steuerkreuz ausgewählt. Wie man angreifen will, darf man sich aussuchen. Entweder attackiert man seine Gegner durch Schwingen der Remote, oder durch Drücken von A, B und Steuerkreuz unten. Ich habe mich während des testens für die zweite Variante entschieden, da es leicht von der Hand geht.

Multiplayer: 

Freunde der Kooperation aufgepasst. Denn im Multiplayer darf man sich kooperativ durch die Level prügeln. Der zweite Spieler kann sich ganz einfach im Singelplayer Spiel dazuschalten und mit drauflos kloppen. Der Multiplayer bringt dadurch den meisten Spielspaß.

Fazit: 

Ben 10 ist einerseits gut, andererseits aber auch wieder typisch Umsetzung. Zwar macht der Titel auch für Nichtfans die erste halbe Stunde Spaß - danach verließen sie ihn aber. Denn das Gameplay ist alles andere als abwechslungsreich und ist daher nur für Fans zu empfehlen. Die Idee mit den verschiedenen Alienarten ist gut, hätte aber noch viel besser in das Spiel eingebaut werden können.

Zum Schluss ein Wort in eigener Sache:
Ein Dankeschön an die Presseabteilung von Koch Media, die uns freundlicherweise ein Test-Muster des Spieles zukommen ließ.


Pro & Contra

+ Nette Grafik
+ Fünf Alienarten...
+ Freischaltbare Attacken

- Leveldesign
- ... obwohl es eigentlich zehn sind
- Auf Dauer immer das Gleiche

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
Noch keine Bewertungen

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