Bermuda Triangle (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Northpole Studio
Publisher: SevenOne Intermedia
Releasedatum: 25/03/2010
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Puzzle

Puzzlespiele gibt es wie Sand am Meer. Wieso sich Entwickler also noch die Mühe machen um weitere zu kreieren, bleibt wohl ein ungeklärtes Rätsel. Wenn sie hervorstechen wie die Titel der Puzzle Quest-Reihe von Infinty Interactive, welche stundenlang vor den DS fesseln, ging das Konzept dennoch auf. Ob Bermuda Triangle alles richtig macht oder sich in die lange Reihe der gestrandeten Puzzlegames einreihen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

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Spielinhalt: 

In Bermuda Triangle geht es darum, die Korallenriffe vor dem Aussterben zu retten, welche von wilden Tintenfischen und Schnecken bedroht werden. Im Spiel wird die Story nicht spektakulärer als in den vorstehenden Zeilen erzählt und passt daher auch dort in nicht viel mehr 3 Textboxen. Okay, ein gutes Puzzlespiel lebt nun auch nicht von der Story. Diese wird im Spiel übrigens vom Korallenhelden erläutert welcher in Piratenoutfit daherkommt und das Spielgeschehen kommentiert.

Das Spiel bietet 3 verschiedene Spielmodi sie alle laufen Rundenbasierend ab. Im Storymodus umrundet das Schiff einige Inseln, um welche die Level angeordnet sind. Ein Zeit- und ein Endlosmodus stehen noch zu Verfügung, das grundlegende Spielprinzip bleibt allerdings immer gleich. Der Spieler kann zu Beginn des Spiels aus einer kleinen Auswahl ein Schiff auswählen, an diesem ist am Bug eine überdimensionierte Kanone angebracht, welche Nährstofftanks in die See verschießt. Sobald 3 dieser Tanks aneinander liegen lösen diese sich auf und setzen wichtige Mineralien und Nährstoffe für die Korallen frei, welche daraufhin wachsen und gedeihen.

Vom Meeresboden steigen alle paar Runden wiederum neue Tanks auf welche sich an der Wasseroberfläche, oder an anderen Tanks, absetzen. Sobald die aneinandergereihten Biotonnen allerdings den Meeresboden berühren ist das Spiel verloren. Für frei gesetzte Nährstoffe erhält der Spieler Punkte und Geld, mit welchem man zwischen den Runden Items erstehen kann. So können auf Knopfdruck Bomben verschossen oder ein Regenbogen eingesetzt werden, welcher Tonnen gleicher Farbe verschwinden lässt, oder auch Anker, welche schädliche Schnecken entfernen sowie eine Flutwelle, welche die obersten Container weg spült.

Grafik: 

Spieler der Nintendo DS Version bekommen eine insgesamt rundere Version als Wiispieler geboten, die Grafikelemente sind halbwegs stimmig aufeinander eingestellt, wenn auch die Kunterbunte Optik sicherlich nicht jedermanns Sache ist.

Sound: 

Viel Abwechslung bietet auch die DS Version nicht. Sounds und Musik hätten ein wenig mehr Abwechslung als die 3 Hintergrundthemes in der Dauerschleife vertragen können. Der Korallenheld kommentiert fortwärend mit seiner quekestimme das Spielgeschehen, was schon nach kurzer Zeit zu nerven weiß.

Steuerung: 

Das Spiel kann wahlweise mit Stylus oder Steuerkreuz gesteuert werden. Das Schiff auf dem oberen Bildschirm bleibt anders als in der Wii-Version immer an derselben Stelle, wodurch man sich besser auf das Geschehen auf dem unteren Bildschirm konzentrieren kann. Die Abwurfzonen der Container bieten einem nicht so viele Freiheiten wie auf der Wii, doch gerade das macht das Spiel ein wenig Taktischer und angenehmer.

Fazit: 

Nach dem Flop der Wii-Version waren wir angenehm überrascht von der DS-Variante. Zugegeben es ist kein Topseller, doch das Spiel konnte einige Stunden vor den DS fesseln. Die Story ist zwar fernab jedweder Realität doch wie Eingangs erwähnt braucht ein Puzzlespiel dies auch nicht. Das Gameplay geht insgesamt leichter von der Hand und auch das stumpfe auf dieselbe Stelle schießen bleibt aus. Hier muss man tatsächlich ein bisschen nachdenken um die Level zu meistern. Die kitschige Grafik mag nicht jedermanns Sache sein, doch wer diesem Grafikstil nicht abgeneigt ist, sollte vielleicht mal einen Blick riskieren, da das Spiel schon sehr günstig zu haben ist.

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ Preis / 

Leistungsverhältnis

+ Steuerung

+ Treibende Spielmechanik-

- Wenig abwechslungsreiche Soundkulisse

- Ausgelutschtes Spielkonzept

Wertung

Grafik:

Flashplayergrafik
Sound:

Wenig Abwechslung bei der Hintergrundmusik, nervige Sprachausgabe
Spielspass:
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