Burnout 2: Point of Impact (GCN)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Criterion Studios
Publisher: Acclaim
ab 6
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Rennspiel

Was tut man nicht alles für seine Leser, um sie mit aktuellen Spiele-Tests zu versorgen. Nebenbei erhofft man sich selbst natürlich auch auf ein bisschen Support seitens der Hersteller, die einen mit Test-Exemplaren versorgen könnten.
Doch dies scheint nur die Ausnahme darzustellen, so auch bei Acclaim, welche sich auf eine Anfrage hin garnicht mehr meldeten. Da wir euch aber trotzdem ein Test zum Spiel präsentieren wollten, kauften wir uns das Spiel einfach selbst!

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Spielinhalt: 

Freunde von wilden, illegalen Strassenrennen werden hier sicherlich den Spass ihres Lebens finden, denn in Burnout 2 geht es hauptsächlich darum, möglichst schnell und unbeschadet das Ziel zu erreichen. Angelehnt ist das ganze Renn-Spektakel an "The Fast and the Furios", was nur unschwer zu erkennen ist.

Da man heutzutage im echten Straßenverkehr einen Führerschein benötigt, darf sowas natürlich nicht in Burnout 2 fehlen. Bevor ihr überhaupt einen Modus im Spiel auswählen könnt, müsst ihr zuerst die Fahrschule abschliessen. Erst danach lassen die Entwickler euch auf die virtuelle Piste los.

Seid ihr im Hauptmenü des Spieles könnt ihr euch einen von 6 unterschiedlichen Modi auswählen. Im "Burnout"-Modus geht es hauptsächlich darum, als erster das Ziel zu erreichen und somit neue Autos und Strecken sowie Goldmedallien freizuspielen. Die CPU-Gegner versuchen euch natürlich daran zu hindern, indem sie euch z.B. in den Gegenverkehr drängen. Sollte man auf dem Weg zur Ziellinie dann doch ausversehen mal in den Verkehr rauschen, wird der darauffolgende Unfall in einer imposanten Sequenz dargestellt.

Damit das Renngeschehen nicht langweilig wird, wurde eine Boost-Leiste eingebaut, die sich auffüllt, wenn ihr spektakuläre Fahrweisen vollführt. So füllt diese sich auf, wenn ihr ganz knapp an einem Auto ohne es zu berühren vorbeibrettert, oder ihr auf der Fahrbahn des Gegenverkehrs herumdüst. Falls sich mal die Möglichkeit bietet, einen Sprung zu vollführen, solltet ihr dies auch tun, denn umso weiter der Sprung, umso mehr füllt sich die Leiste auf.

Dann gibt es noch die mittlerweile standartmäßig vorhandenen "Einzelrennen"- und "Time Attack"-Modi, in denen ihr eure Streckenkenntnisse verbessern könnt. Dann gibt es noch den spektakulären "Crash"-Modus, in dem ihr auf eine stark befahrene Kreuzung zurast und möglich viel Schaden anrichten müsst. Zu guter Letzt kann man sich dann noch einen "Pursiut"-Modus freispielen, bei dem ein Spieler die Polizei übernimmt und jemand anders den flüchtenden Verbrecher.

Der Multiplayer-Modus birgt fast die ganze Auswahl an Modi, die auch der Einzelspieler bietet. Meistens rast ihr im Split-Screen über die Strecken und versucht schneller zu sein, als der andere. Dann gibt es noch reichlich Optionen zu verstellen, sei es bloß das Bildformat. Und damit ihr immer wisst, was ihr für ein Rowdie seid, gibt es noch eine sehr ausführliche Statistik über euer Fahrverhalten.

Das Spiel bietet insgesamt 30 Strecken - davon sind 15 vorwärts und die restlichen 15 die selben Kurse nur rückwärts. Rückwärts fahren sich die Strecken trotzdem anders, denn der Verkehr erschwert bei vielen Situationen die Fahrweise auf dem bisher bekannten Kurs. Zudem gibt es im Crash-Modus 30 Kreuzungen, anstatt nur 15 wie bei der PS2-Version.

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Grafik: 

Was trifft sich besser als das selbe Spiel auf 2 verschiedenen Plattformen zu vergleichen!? So haben wir die PS2-Version mit der GameCube-Version verglichen und mussten feststellen, dass die Details auf der PS2-Version besser aussahen. Besonders zu bemerken war dies beim Blick auf den Asphalt, denn der Straßenbelag sah bei der GameCube-Version unscharf aus, sowie die Blendeffekte der Sonne waren viel zu übertrieben stark dargestellt. Außerdem wirken manche Texturen aufgeklatscht, was bei der PS2 auch nicht so extrem auffiel. Ebenfalls ein Minus kassierte der 2-Spieler Modus, denn dieser ruckelte sich einen mit seinen 30/fps ab, was bei genauerem betrachten richtig nervig wurde.

Sound: 

Das Motorengejaule wirkt mit den richtigen Boxen und einer Dolby Pro Logic II-kompatiblen Anlage wirklich imposant. Damit ihr euch während der Rennen nicht nur mit dröhnendem Sound berieseln lassen müsst, wurden mehrere Musikstücke komponiert, welche aber nicht weiter zu erwähnen sind, da sie nur Standart-Kost bieten und keine wirklichen Ohrwürmer dabei sind, da sich Acclaim keinen Soundtrack lizensiert hat.

Steuerung: 

Die Steuerung ist recht simpel ausgefallen und so braucht ihr währrend der ganzen Rennen eigentlich fast nie bremsen, außer ihr benutzt die Kombination aus Gas und Bremse, damit ihr um Kurven sliden könnt. Wenn man die Slide-Technik richtig heraus hat, lässt es sich damit schon einige Sekunden einsparen, sowie die Boost-Leiste zum Teil auffüllen. Die Steuerung ist sehr Arcade-lastig und lässt selbst Einsteiger können sofort ohne größere Probleme loslegen.

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Fazit: 

Die GameCube-Version von Burnout 2 ist im allgemeinen schlechter geraten als die PlayStation 2-Version. Nicht nur die Grafik der PS2 ist besser, sondern auch die Ladezeiten sind auf dem GameCube bis zu 3 Sekunden länger. Trotzdem ist Burnout 2 das beste Rennspiel, was der Spieleklotz bisher zu bieten hat. Langzeitunterhaltung ist auf jeden Fall durch die ganze Auswahl an Modi geboten.


Pro & Contra

+ schicke Grafik...
+ schnell
+ dröhnender Sound

- ...die aber auf der PS2 besser aussieht
- Musik belanglos

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
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