Burnout (GCN)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (JAP)
Entwickler: Criterion
Publisher: Acclaim
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Rennspiel

Auf Burnout bin ich gestoßen, als ich mal wieder ein neues Spiel suchte. Da ich totaler Rennspielfreak bin, kam für mich da nur Burnout in Frage. Und es hält, was es verspricht! Aber lest selbst...

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Spielinhalt: 

Wer schon immer mal ein Sonntagsfahrer sein wollte, hat hier endlich mal die Möglichkeit dazu! Hier gilt es nicht brav an einer roten Ampel stehen zu bleiben, ganz im Gegenteil: Man sollte versuchen so waghalsig wie nur möglich zu fahren. Dabei kann es auch schon mal passieren, dass man mehrere Kilometer im Gegenverkehr verbringt! Dies wird nach einiger Zeit auch zur Gewohnheit, da man so seine Boostleiste auffüllen kann, ist der Boost voll aufgeladen, geht die Post erst richtig ab! Unterstrichen wird er mit einem leichten Tunneleffekt. Da bleiben Crashs nicht aus, für die man dann auch noch Punkte bekommt! Hört sich alles sehr leicht an, ist aber in Wirklichkeit sehr schwer, da man bestimmte Checkpoints erreichen muss, deren Abstände teilweise doch sehr groß sind!

Zunächst, wenn man das Spiel startet, wird man direkt von zwei Ladezeiten überrascht: Mit der ersten lädt das Spiel die Daten aus der Memorycard und mit der zweiten die Spielmenüs. Diese Ladezeiten sind glücklicherweise sehr kurz und stören somit kaum!

Im Hauptmenü angelangt findet man sieben Hauptmenüpunkte, die klar definiert sind: In der Meisterschaft fährt man immer drei Rennen pro Pokal von denen es sechs an der Zahl gibt. Sie unterscheiden sich in Schwierigkeit und Länge. Der nächste Menüpunkt ist das Einzelrennen und erklärt sich von selbst. In diesem Modus kann man sich einen der fünf normalen und vier Bonuswagen auswählen. Anschließend gelangt man in den Streckenauswahlbildschirm. Hier sucht man sich eine der insgesamt sechzehn Strecken aus, wovon man dreizehn erst freispielen muss. Ebenso jedem geläufig sollte das Zeitfahren sein, hier kann man seine Bestzeiten auf den einzelnen Kursen verbessern. In den Optionen kann man Dinge verändern, wie den Typ der Steuerung oder die Anzeige Einstellungen (es steht z.B. ein 16:9 Bildformat zur Verfügung).

Hat man bestimmte Pokale gewonnen, kann man sich neue Optionen freispielen. Im Menüpunkt Spezial kann man z.B. das Duell freispielen. Hier gilt es gegen einen Konkurrenten im Zweikampf über drei Runden zu bezwingen. Hat man dies geschafft, bekommt man dessen Wagen. So kann man sich die vier Bonuswagen freispielen. Hat man das Spiel gemeistert, bekommt man die Option Überleben frei. Hier ist schon ein Rempler tödlich! Des weiteren findet unter Spezial eine Jukebox, in der man die Musik der Strecken anhören kann, sowie die Option Crash-Wiederholungen, in der man die im Rennen gespeicherten Wiederholungen der Karambolagen nochmals einsehen kann!

Hat man in den Rennen, ob Meisterschaft oder Einzelrennen, viele Punkte bei Crashs und Drifts gesammelt, kann man in die Highscores seinen Namen eintragen und so auch neue Rekorde jagen! Man wird z.B. eingestuft als „schlechtester Fahrer“ oder in die „schlimmsten Unfälle“.

Als letzte Option wartet der Zweispielermodus, hier kann man Kopf-an-Kopf mit maximal zwei Spieler zocken, die sich auf dem Asphalt von Burnout messen wollen.

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Grafik: 

Die Entwickler haben deutlich am Aussehen von Burnout gefeilt. Es wird Full Screen AntiAliasing verwendet, um die Kanten im Gegensatz zur PS2-Version flimmerfrei darstellen zu können. Zudem läuft das Spiel deutlich flüssiger als die Version der Sony Konsole. Lediglich im Zweispieler-Modus kommt es gelegentlich zu leichten Slow-Downs.

Sound: 

Der Sound ist angemessen und setzt trotz einer Dolby Surround Fähigkeit nicht zu Höhenflügen an. So röhren die Motoren richtig real aus den Boxen eures Fernsehers.

Steuerung: 

Wie schon angesprochen ist der Schwierigkeitsgrad doch recht happig, besonders da die Gegner meistens einer Kollision entgehen können und man im Zeitdruck der Checkpoints steht, der teilweise doch sehr hoch ist! Hat man aber erst die Meisterschaften hinter sich gebracht und alles freigespielt, macht es trotzdem oder gerade deshalb noch sehr viel Spaß einzelne rennen zu bestreiten und waghalsige Stunts zu vollführen! Dabei macht es am meistens Fun, wenn man mit den Analogen Schultertasten des Gamecube-Controllers beschleunigt und bremst.

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Fazit: 

Trotz der bereits erhältlichen F1-Simulation F1 2002 kann Burnout den Racing-Tron auf Asphalt locker behaupten. Gegen Wave Race:Blue Storm hat Burnout zwar keine Chance, aber das sind eigentlich auch zwei verschiedene Sachen. Gerade die Adrenalinstöße, wenn ein Bus urplötzlich von links aus der kleinen Seitengasse kommt und man mit voller Kanone in ihn rein donnert, sind einfach genial! Dazu trägt dann auch noch das Perfekte Geschwindigkeitsgefühl bei, das der Fahrer anders als bei Spielen wie Gran Turismo immer wissen lässt wie schnell er gerade fährt! Somit können nicht nur Rennspielfreaks wie ich sehr viel Spaß mit Burnout haben!

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ originelle Spielidee
+ hübsche Grafik
+ schnelle Autos

- teilweise happiger Schwierigkeitsgrad

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
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