Crazy Machines 2 (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: FAKT Software
Releasedatum: 16/10/2009
ohne Altersbeschränkung
Publisher: dtp entertainment
Spieleranzahl: 1
Genre: Puzzle

Bereits im vergangenen Jahr erschien das Knobel & Tüftel-Spiel Crazy Machines von Publisher dtp entertainment auf dem DS, eine Version des durchaus erfolgreichen PC-Originals. Auch die DS-Version schien erfolgreich genug gewesen zu sein, dass nun Crazy Machines 2 in den Händlerregalen steht. Doch lohnt sich der zweite Teil, dessen Cover von Albert Einstein verziert wird, welcher für spannende Experimente im Bereiche der Physik steht? Ihr erfahrt es im folgenden Test!

Spielinhalt: 

Im Gegensatz zum Vorgänger beinhaltet Crazy Machines 2 eine leicht veränderte Optik und natürlich jede Menge spannende Experimente. Doch um welche Art von Experimente handelt es sich in diesem Game und was hat man als Spieler zu tun? Nun, das Spielprinzip des Titels ist simpel und genial zugleich, denn es warten diverse Level auf euch, in denen verschiedene Experimente aufgebaut sind, die meist einfache Aufgaben erfüllen sollen. Doch warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Diese Art von Experimenten nennt man auch Rube Goldberg Maschinen, benannt nach dem gleichnamigen Comic-Autor, in dem die Figuren es einfach interessant finden, einfache Aufgaben durch komplizierte Kettenreaktionen zu lösen. So gilt es beispielsweise eine Kiste an die richtige Position zu rücken oder einen Basketball in den Korb zu befördern. Doch schnappt man sich hier nicht den Ball und wirft in den Korb – nein, man muss beispielsweise eine Zündschnur zum Brennen bringen, die eine Rakete startet, welche wiederum eine Kiste in Gang bringt, die eine Kugel zum Rollen bringt, welche wiederum den Ball in den Korb befördert.

Doch wann kommt hier der Spieler ins Spiel? Ganz einfach: Der verrückte Professor, der euch durch das Spiel geleitet, hat die Experimente zwar aufgebaut, jedoch immer ein paar Teile vergessen, ohne die die Experimente nicht ordnungsgemäß funktionieren. Eure Aufgabe ist es nun also, die fehlenden Teile an die richtige Stelle zu setzen und das Experiment funktionstüchtig zu machen. Ihr wählt einfach ein fehlendes Teil aus dem Menü aus, zieht es mit dem Touchpen an die richtige Stelle und lasst los, bei Bedarf könnt ihr es auch noch drehen etc. Bei Klick auf den Start-Button, beginnt das Experiment und ihr könnt schauen, ob ihr richtig gehandelt habt, wenn nicht, ist das auch kein Problem, denn ihr könnt ganz einfach noch einmal alles verändern und es erneut versuchen, solange, bis es funktioniert.

Das Spiel eignet sich generell nur für Leute, die Spaß daran haben, an einer Sache solange zu tüfteln, bis es funktioniert – schnell aufgeben darf man hier nicht. Das soll aber keineswegs heißen, dass das Spiel nur so von Frustmomenten lebt, im Gegenteil, manche Rätsel sind recht schnell gelöst und bei anderen ist etwas Geduld gefragt, bis man das gewünschte Ergebnis erzielt hat. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet Crazy Machines 2 viele neue Level, die man so bisher noch nicht kannte, allerdings sind auch keine neuartigen Gegenstände dabei, die das Spiel für Fans der Reihe interessanter machen würden.

Neben dem ganz normalen Experimenten-Wahnsinn, wartet zudem noch  der Action-Modus auf euch. Der Action-Modus stellt eine schöne Abwechslung dar, denn hier müsst ihr in Echtzeit in laufende Experimente eingreifen. So müssen z.B. manche Gegenstände im richtigen Moment an die richtige Stelle platziert werden, oder angetippt werden, damit beispielsweise eine kleine Karate-Figur einen Schlag ausführt. Werden euch die vorgegebenen Rätsel mit der Zeit zu langweilig, solltet ihr den Baukasten-Modus ausprobieren, denn hier könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und eigene Level kreieren.

Grafik: 

Das Spiel ist sicherlich keine Grafik-Bombe, doch dessen Bedarf es hier auch gar nicht, denn es steht ganz klar der Spaß am Rätseln im Vordergrund und da kann weder eine super gute Grafik das Spiel großartig verbessern, noch eine schlechtere das Spiel unglaublich verschlechtern, somit hat man bei Crazy Machines 2 durchaus eine akzeptable Grafik zu bieten, die aber auch nicht zum Staunen einlädt.

Sound: 

Einen minimalistischen Sound ist man von vielen DS-Spielen gewöhnt und in diese Reihe gesellt sich auch Crazy Machines 2, denn hier warten simpel gehaltene Melodien auf euch, die nicht unglaublich stören, aber auch nicht hervorstechen. Zudem geben auch diverse Gegenstände in den Experimente Geräusche von sich.

Steuerung: 

Es empfiehlt sich, dass Spiel ausschließlich mit dem Touchscreen zu steuern, denn das ist einfach zu handhaben und somit erfüllt es seinen Zweck. Ihr wählt die Bauteile aus und platziert sie – einfacher geht es fast gar nicht. Hier gibt es also nichts dran auszusetzen.

Fazit: 

Crazy Machines 2 stellt keine Neuerfindung der Physikspiele dar, in denen rätseln und tüfteln an erster Stelle steht, dennoch ist dies hier sicherlich ein guter Titel für alle Fans des Genres und auch Liebhaber des ersten Teils dürfen hier zugreifen, obwohl es wie bereits erwähnt keine wirklich neuartigen Innovationen, sondern nur neue Level gibt, welche gelöst werden wollen. Wer kein Fan des Rätselspaßes ist und schnell dem Frust verfällt, sollte hier lieber einen Bogen drum machen.

Pro & Contra:

+ viele Level

+ verschiedene Modi

+ gelungene Steuerung

- zweckmäßige Grafik/Sound

- nur für absolute Rätselfans

Wertung:

Grafik:

zweckmäßige Grafik, aber ausreichend
Sound:

minimalistischer Sound, aber ausreichend
Multiplayer:

kein Multiplayer
Spielspass:

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