Dark Summit (GCN)

Spieleinfos
 Boxart (US)
Entwickler: Radical Entertainment
Publisher: THQ
Releasedatum: 23/05/2002
ab 12
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Sport

Da denkt man in einem Moment, die Zeiten, in denen Randsportarten unbemerkt an der Menschheit vorbeiziehen, seien spätestens seit 1080° Snowboarding vorbei, im anderen Moment befindet man sich mit der hübschen Naya auf dem Mount Garrick und wird eines besseren belehrt. Denn hier, so verraten nicht nur Schilder mit Aufschriften wie „NO SNOWBOARDING ALLOWED“, ist snowboarden absolut nicht erwünscht. Die Piste wurde vollkommen gesperrt und die Trendsportartisten müssen sich von Skifahrern erniedrigen lassen. Hinzu kommt, dass einige darauf schwören könnten, das ein UFO irgendwo auf dem Berg gelandet ist.

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Spielinhalt: 

Ziel des Spieles ist es, Punkte zu sammeln, welche neue Areale und versteckte Charaktere frei schalten. Dies ist auch der Punkt der Dark Summit von anderen Trendsportspielen abhebt: Der Action-Adventure Touch des Spiels! In der ersten Mission müsst ihr bspw. den Sicherheitskräften des fiesen O’Leary entkommen. Eine Leiste zeigt euch an wie viel Meter ihr noch fliehen müsst. Jede Menge Hindernisse versperren euch hierbei den Weg. Und als wenn all das noch nicht genug wäre, müsst ihr anhand von (zumindest einfach auszuführenden) Tricks Punkte sammeln. Erst wenn ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten habt kommt ihr ins nächste Areal. Neue Missionen erhaltet ihr per Handy. Im späteren Verlauf des Games gilt es dann z.B. Bomben zu entschärfen oder Schneemänner zu plätten. Die Areale derweil sind riesengroß und lassen einen auch nach Wochen noch neue Dinge entdecken. Im Trainingsmodus lassen sich die Pisten ganz in Ruhe erkunden.

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Grafik: 

Während es an der Grafik und der durchaus netten Darstellung des Spiels nichts zu kritisieren gibt, fällt vor allem der dünne 2-Spieler Modus negativ auf. Des weiteren ist Dark Summit insgesamt etwas zu einfach. Während erfahre Trendsport-Profis deshalb besser nicht zugreifen sollten, macht gerade das, zusammen mit dem Charme des Spiels, Anfänger und Trendsporthasser zu potenziellen Käufern.

Sound: 

Die Soundeffekte klingen halbwegs realistisch und auch der Soundtrack, der im Hintergrund mitdudelt, kann teilweise gefallen. Hier hätte man sich aber noch mehr anstrengen können.

Steuerung: 

Die Steuerung erinnert leicht an die von Tony Hawk. Jedoch ist die von Skatergott ein bisschen besser ausfegallen, wobei es sich mit einem PS2-Pad natürlich noch viel besser steuern lässt, da dort die Tasten einfacher angeordnet sind.

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Fazit: 

Gelungener Snowboard-Spaß mit netten Gimmicks und hervorstechenden Action-Adventure Touch, der dennoch viele kleine Macken hat.

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ hübsche Grafik
+ einfache Steuerung

- zu einfach
- Sound läßt etwas zu wünschen übrig

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
Noch keine Bewertungen

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