Donkey Kong: Jungle Beat (GCN)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Jump'n'Run

Schon länger wollten die Donkey Kong Fans ein neues Donkey Kong Spiel. Als sie Donkey Konga aufgetischt bekamen, waren manche sehr unglücklich darüber, weil sie wieder ein richtiges Jump & Run wollten. Diesen Wunsch erfüllte Nintendo nun mit Donkey Kong: Jungle Beat.

donkey-kong-jungle-beat-(1).jpg
donkey-kong-jungle-beat-(2).jpg
donkey-kong-jungle-beat-(3).jpg
Spielinhalt: 

Wer vom Spiel hört, wird denken, dass es sich wieder um ein DK Jump & Run in 3D handeln wird. Dies ist nicht ganz richtig. Zwar ist das Spiel in dreidimensional gestaltet, doch die Levels selber sind im 2D Stil gehalten, was sehr an die alten SNES Teile erinnert. Dies ist nicht sehr beeindruckend. Aber es gibt da ja noch das gewisse Etwas. Denn gesteuert wird mit den Bongos, die schon aus Donkey Konga bekannt sind. Diese Steuerung stellt man sich zwar schwer vor, ist aber nach ein paar Versuchen leicht zu erlernen. Startet man das Spiel, ertönt sofort fröhliche Musik, und man wird gebeten in die Hände zu klatchen. Somit startet das Tutorial, in dem man sich etwas mit der Steuerung anfreunden kann. Vollendet man dieses Tutorial, erscheint das eigentliche Hauptmenü. Dieses Menü ist sehr einfach gehalten. Alle Welten die man freispielt sind in Fässern unten rechts auf dem Bildschirm angezeigt. Diese Fässer sind typischer Weise mit den Buchstaben D K J B bestückt. So braucht man nur einfach mit den Trommeln durchs Menü zu blättern. Hinter diesen ganzen Fässern befindet sich die Options Ecke. Sound, Sprache und Klatschempfinden des Sensors können hier eingestellt werden.

Diese "Welten Fässer" sind in je vier Level eingeteilt. Damit sich diese Level besser auseinander halten lassen, ist jedes Level in eine Frucht benannt worden. Jedes dieser Level hat drei Abschnitte. Die ersten beiden Abschnitte sind eigentlich nur um massenhaft Banenen zu sammeln. Besonders nach dem vollenden des Abschnitts bekommt man noch einmal eine Chance richtig viel Bananen abzuräumen, indem man wie ein Irrer auf beide Trommeln haut. Im dritten Abschnitt wartet ein großer Endboss auf euch. Diese Gegner sind sehr fantasievoll gestaltet und bekamen Namen wie z.B. Rasta Kong, Zoffo oder Bushido Kong. Beim Start dieser Kämpfe bekommt DK und der Gegner eine Energieanzeige. Wird man getroffen, geht diese immer wieder weiter runter. Dies ist aber nicht das schlimmste. Denn diese Energieanzeige besteht aus euren gesammelten Bananen. So kann es gerne vorkommen, dass ihr nach dem Bosskampf nur noch die hälfte eurer mühevoll gesammelten Bananen besitzt. Am Ende dieser drei Abschnitte, werden alle noch vorhandenen Bananen an einem Messbaum gezählt. Je nach dem wie viele Bananen man hat, bekommt man eine Bronze, Silber oder Goldmedalie.

Natürlich steuert man Donkey Kong nicht immer auf dem Land. Auch in der Luft oder zu Wasser. Diese Level sind aber eigentlich nur langweilig gehalten, so das man sich freut, endlich durchgekommen zu sein. Besonders Level in denen man meistens in der Luft ist, sind sehr frustrierend, wenn man abstürzt, und fast alle seiner Bananan verliert. Da sehen die Level auf der Erde schon ganz anders aus. Hier wurde die Fantasie der Entwickler richtig ausgelebt. Wunderschön gestaltete Gegenden und Gegner, während man in Wasser Leveln nur Quallen und Tentakeln auffindet.

Wer bloß die ersten paar Level spielt, wird denken, dass es viel zu leicht ist. Doch bereits in der Mitte des Spiels werden die Level um einiges schwerer. Haufenweise Gegner, Steine und Bomben fliegen auf einen ein, und man verliert mal wieder sehr viele Bananen. In einigen Leveln kam es auch vor, dass einiges zu hektisch ablief. Für Kinder im etwas vortgeschrittenden Alter, wird dies aber wohl nach einigen Versuchen kaum ein Problem sein.

donkey-kong-jungle-beat-(4).jpg
donkey-kong-jungle-beat-(5).jpg
donkey-kong-jungle-beat-(6).jpg
Grafik: 

Wer sich die Grafik nur ganz kurz anschaut, wird sin denken, dass dies nichts besonderes ist. Doch falsch gedacht. Betrachtet man alles etwas genauer, sieht man wie liebevoll und wunderschön alles gestaltet ist. Vorallem das Fell der Tiere sieht unglaublich aus. Fast alle Welten sind wunderbar zum ansehen und es macht richtig Spaß, etwas näher die Details zu begutachten. Hier und da sieht man sogar ein paar kleine Insekten auf dem Boden, die herrum rennen. Grafisch zählt dieses Spiel auf jeden Fall zu dem besten, was der Gamecube zaubern kann.

Sound: 

In Sachen Sound sieht es etwas anders aus. Hier wird meistens immer die gleiche Musik abgespielt. Zwar sind die Melodien schön gemacht, dennoch klingen sie nach einiger Zeit lngweilig. Dafür sind die Geräusche der Gegner sehr schön geworden. Das einzigste was nach der Zeit am meisten nervt, sind die Geräusche der Trommel, die bei jedem Schlag auf die Trommel ertönen

Steuerung: 

Die Steuerung des Spiels ist im Prinzip einfach. Drückt man auf die linke Trommel, läuft Donkey Kong nach links. Schlägt man auf die rechte Trommeln, so läuft Donkey Kong nach rechts. Haut man auf beide Trommeln, springt Donkey Kong. Beim Schlagen und Bananen sammeln, wird in die Hände geklatscht.

donkey-kong-jungle-beat-(7).jpg
donkey-kong-jungle-beat-(8).jpg
donkey-kong-jungle-beat-(9).jpg
Fazit: 

Donkey Kong: Jungle Beat ist für jeden Donkey Kong Fan zu empfehlen. Die schicke Grafik und die neue Steuerung erfreuen am laufenden Band. Leute, die diese Trommeln nicht ausstehen können, aber trotzdem gerne mal spielen wollen, können dies mit dem Controller versuchen, was aber nicht sehr empfehlenswert ist und null Spaß macht. Wer eine Story braucht, sollte sich einen Kauf überlegen, da das Spiel so gut wie keine Story hat. Donkey Kong Fans greifen zu - andere testen erst an.


Pro & Contra

- Steuerung
- Grafik
- Enormer Replaywert für Zwischendurch
- Endgegner...

- Steuerung unter Wasser
- für Profis zu kurz
- Gegner manchmal fies platziert
- ... die sich leider zu oft wiederholen

Wertung

Grafik:

Sound:

Spielspass:
Noch keine Bewertungen

Teilen heißt unterstützen: