F-Zero GX (GCN) - US-Import

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US)
Entwickler: Sega
Publisher: Nintendo
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1-4
Genre: Rennspiel

Schnell, schneller, F-Zero GX!

Das ist wohl die kürzeste Art F-Zero GX zu beschreiben. Entscheidet man sich in das Cockpit eines der 30 Boliden zu steigen, beschreitet man unweigerlich einen schmalen Grad zwischen Adrenalinstößen ohne Ende und dem sicheren Tod... So kann man sich glücklich schätzen, nur mit Gamepad vor dem heimischen Fernseher zu sitzen und nach einem Abflug von der Strecke zu realisieren, dass alles nur ein Spiel war...

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Spielinhalt: 

Im Hauptmenü hat der Spieler 9 Möglichkeiten sich mit dem Spiel zu vergnügen:

Grand Prix:
Hier fährt man wie schon aus F-Zero (SNES) und dessen N64-Nachfolger F-Zero X in drei Cups à 5 Kursen auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden Grand Prix Rennen. Ziel ist es wie bei jedem Rennspiel diese Cups zu gewinnen und sich Features wie einen weiteren Cup oder Geld (Tickets) freizuspielen. Der Schwierigkeitsgrad ist hierbei schon auf dem niedrigsten Level (Novice) recht happig. in den beiden weiteren Schwierigjeitsgraden (Standard und Expert) überleben nur Profis!

VS. Battle:
Wie hier der Name schon verrät könnenen in diesem Modus bis zu vier Spieler gegeneinander antreten um den schnellsten Piloten unter sich zu ermitteln. Dabei stehen alle bis dahin freigespielten Strecken und Fahrzeuge zur Verfügung.

Time Attack:
Dieser, auch aus diversen Rennspielen bekannte Modus bedarf kaum einer Erklärung. Es geht einfach darum auf den jeweiligen Strecken den aktuellen Rekord zu brechen und sich selber und seinen Freunden zu zeigen wie schnell man doch ist. Allerdings sticht F-Zero GX hier mit einem kleinen Feature heraus: Es ist möglich sich mit Hilfe eines in der jeweiligen Rekordzeit versteckten Codes auf der offiziellen Website in eine Highscore Tabelle einzutragen! So kann man sich sogar mit den Zeiten japanischer oder gar russischer Spieler vergleichen.

Practice:
Simpel aber notwendig! Ohne den Practice Modus ist es fast unmöglich in den Grand Prix Rennen zu bestehen, da man einfach nur so die Strecken auswendig lernen kann und ein Gefühl für seinen Gleiter bekommt.

Story:
Das wohl hervorstechenste, weil neueste Feature in F-Zero GX ist der Story Modus. In mehreren Kapiteln Muss man hier mit C.Falcon Abenteuer und Herrausforderungen bestehen. Das geht vom einfachen Training bis hin zum pompös inszenierten "F-Zero Grand Prix". Dabei begleiten den Spieler wunderbar gerenderte Zwischensequenzen und eine zugeben etwas flache Storyline.

Replay:
Perfekt für alle, die gerne aufzeichnen, wie sie einen Rekord einfahren oder gewinnen! So habt ihr nach jedem Rennen die Möglichkeit das Replay dessen auf eurer Memorycard zu speichern, allerdings verbraucht ein Replay recht viele Blöcke, also hat man nur eine 59er Speicherkarte, sollte man damit vorsichtig sein.

Customize:
Wohl einer der besten Modi im Spiel, weil er dem Spieler viele Freiheiten gibt! So kann man sich einen eigenen Gleiter zusammenbauen, diesen mit Logos, anderen Farben bestücken und dann in jedem Modus zur verwendung bringen. Die Einzelteile Dafür kauft man sich im Shop, genauso wie die einzelnen Kapitel der Story,, was ein kleines Manko darstellt, da man erst wieder genug Tickets haben muss, um sich ein neues Kapitel leisten zu können. Auf der anderen Seite ist es wiederum ein Anreiz die anderen Modi nicht zu bernachlässigen, da man sleber im Time Attack Tickets erhalten kann.

Options:
Hier stellt man die Controllerbelegung nach seinen Vorzügen ein, passt den Bildmodus seinen Bedürfnissen an und Verwaltet seine Memory Card.

Pilot Profiles:
Möchte man sich mal von den Strapazen der Rennen erholen, kann man sich hier die Fahrer und ihre Geschichten mal näher ansehen.

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Grafik: 

Die Grafik von F-Zero GX ist sehr gut gelungen. Auf der einen Seite sind sämtliche Strecken, Fahrzeugmodelle und sogar Fahrer sehr detailiert und aufwenidig gemacht, auf der anderen Seite läuft die Engine selbst im Multiplayer mit konstanten 60 fps (Frames per Second). Allerdings ist dazu zu sagen, dass im Multiplayer teileweise der Detailgrad zurückgeschraubt wurde (so fehlen Beispielsweise manche Schilder oder Streckenbeleuchtungen). Sieht man davon aber mal ab, hat man es gerade im Einzelspieler mit einem wahren Grafikspektakel zu tun. An manchen wenigen Stellen kann jedoch noch leichtes Kantenflimmern auftreten, dies hält sich aber in vertretbaren Grenzen und ufert nicht aus, wie bei manch anderem Titel.

Sound: 

Der Sound ist durchweg fetzig. So hat jeder Fahrer und jede Strecke ihren eigenen Soundtrack. Zwar sind dies durchweg Metall Stücke, man hat es aber geschafft selbst sie selbst für Leute mit einem geringerem Draht zu dieser Art Musik erträglich zu machen.

Steuerung: 

Wie oben bereits erwähnt kann man die Tastenbelegung seinen Wünschen und Bedürfnissen anpassen. Aber selbst in der standard Steuerung lassen sich die Gleiter sehr gut über die Kurse bewegen. So gibt es keine Probleme mit der Kurvensteuerung bei 2000 Km/h oder dem Ausweichen von Hindernissen. So geht auch das Rammen von Gegnern mit X oder Z sehr leicht von Hand und erfordert erst später mehr Geschick, wenn sich die Gegner wehren. Ebenso ist es recht einfach zu Sliden (L oder R) bzw. zu Driften (L + R).

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Fazit: 

Sega hat mit F-Zero GX alles richtig gemacht und das momentan beste Gamecube Rennspiel auf die Beine gestellt. Zwar gibt es ein oder zwei kleinere Schwächen, die aber fast garnicht ins Gewicht fallen und von den Stärken klar überdeckt werden. Ich kann das Spiel also nur jedem Rennspielfan und eigentlich auch allen anderen ans Herz legen sobald es am 31.10.03 dann auch in den deutschen Händlerregalen steht.

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ verdammt schnell
+ gelungene Grafik
+ stets flüssig, 60 Bilder pro Sekunde

- Grafik im Multiplayer heruntergeschraubt

Wertung

Grafik:

Sound:

Multiplayer:

Spielspass:
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