Just Dance 3 (Wii)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US)
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Releasedatum: 11/10/2011
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1-8
Genre: Rhythmusspiel

Die Bewegungssteuerung zwingt uns seit Jahren runter von der Couch. Just Dance ist die erfolgreichste Reihe in dem Genre und geht mit Just Dance 3 nun in die dritte Runde. Ob es an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen kann, erfahrt ihr in unserem Review.

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Spielinhalt: 

Früher gab es noch Tanzmatten für diverse Tanzspiele, doch dies änderte sich 2009 mit Just Dance. Denn dank der Wii-Steuerung genügte eine Remote, um Tanzbewegungen zu übertragen. Und auch wenn die Kritiker von damals dem Titel keine Chance gaben, setzte sich Just Dance dennoch durch.

Zum Glück, kann man da nur sagen, denn Just Dance konnte schon viele zum Tanzen animieren.

Denn das Spielprinzip ist ganz einfach. Auf dem Bildschirm sieht man eine Figur, deren Bewegungen man nachahmt. Die Hand, in welcher die Remote gehalten werden soll, wird Pink angezeigt, so dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Von rechts unten, laufen in kleinen Bildern die vorgegebenen Bewegungen. Hat man ein perfektes Timing und ein gute Taktgefühl, steht einem Auftritt mit Detlef D-Soost! nichts mehr im Weg.

Musikalisch ist natürlich für jeden etwas geboten. Von 2 Unlimited über Mika bis hin zu Queen ist in den über 50 Hits so ziemlich alles vertreten, was tanzbar ist. Wem das allerdings immer noch nicht genügt, hat die Möglichkeit sich weitere Songs herunterzuladen. Jedoch sind diese mit ca. €2,50 etwas teuer.
Die Titel sind dabei in verschiedene Kategorien unterteilt. Zum einen, wie schwer sie sind und zum anderen, wie schweißtreibend. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass die Titel, die man kennt und mag, sich leichter tanzen lassen, unabhängig vom angegeben Schwierigkeitsgrad.

Just Dance 3 ist, was den Umfang des Spiels betrifft, schon geradezu gewaltig, wenn man sich mal vor Augen führt, was man alles freispielen kann, bzw. einem von Anfang an zur Verfügung steht. Ob dies nun die freie Songwahl ist, seine eigene Choreographie zusammenstellen möchte, oder sich sein persönliches, wöchentliches Work-Out zurechtschneidet. Besonders unterhaltsam ist dabei der „Simon sagt“- Modus. Ein Song wird durch Zufall ausgewählt und man beginnt zu tanzen. Doch immer wieder blinken Symbole auf, die man befolgen muss. Zum Beispiel sich nicht mehr zu bewegen, oder im Takt mitzuklatschen. Kommt man dem nicht nach, verliert man Punkte.

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Grafik: 

Just Dance ging von Anfang an einen anderen Weg und setzte nicht auf Original Videos, sondern auf eine witzige und bunte Präsentation. Die aufgenommen Tanzchoreographien mit den Tänzern wird in schrillen Neonfarben dargestellt. Dabei sieht man dann auch schonmal die ein oder andere humorvolle Geste, die einem zum schmunzeln bringen.

Sound: 

Die meisten Songs sind Original, nur wenige wurden von einem anderen Interpreten eingesungen, als von dem, dem man den Titel eigentlich zuordnen würde. Was jedoch in keinster Weise störend ist. Auch kommen die Songs in guter Klangqualität daher, die sich auch über eine ordentliche Anlage hören lassen können.

Wie bereits erwähnt, hat man zu Beginn gleich 50 Lieder zur Verfügung und für ca. €2,50 die Möglichkeit, sich weitere downzuloaden.

In der Songliste sind zwei Songs erwähnenswert. Das wäre von der Eurovision-Song Lena Meyer-Landrut Satellite, den es nur Europa-Exklusiv gibt und als Überraschungshit von Robin Sparkes „Let’s go the the Mall“. Ein Lied, welches man nur kennen kann, wenn man fleißig How I Met Your Mother verfolgt. Warum ausgerechnet dieser Titel es in die Liste geschafft hat… wir werden es wohl nie erfahren.

2 Unlimited – “No Limit” 
a-ha – “Take On Me” 
Anja – “Dance All Nite” 
Bananarama – “Venus” 
Black Eyed Peas – “Pump It” 
Bollywood Rainbow – “Kurio ko uddah le jana” 
Cee Lo Green – “Forget You” 
Countdown Mix Masters – “Beautiful Liar” 
Daft Punk – “Da Funk” 
Danny Elfman – “This is Halloween” 
Donna Summer – “I Feel Love” 
Dr. Creole – “Baby Zouk” 
Duck Sauce – “Barbra Streisand” 
Girls Aloud – “Jump (For My Love)” 
Groove Century - “Boogie Wonderland” 
Gwen Stefani – “What You Waiting For” 
Inspector Marceau – “The Master Blaster” 
Janelle Monae – “Tightrope (Solo Version)” 
Jessie J featuring B.o.B – “Price Tag” 
Brahms by Just Dance Classical Orchestra – “Hungarian Dance No. 5” 
Katy Perry featuring Snoop Dogg – “California Gurls” 
Kiss – “I Was Made For Lovin’ You” 
Konshens – “Jamaican Dance” 
African Ladies – “Pata Pata” 
Latino Sunset – “Mamasita” 
Laura Bell Bundy – “Giddy On Up (Giddy On Out)” 
Lena Meyer-Landrut – “Satellite” 
LMFAO featuring Lauren Bennett and GoonRock – “Party Rock Anthem” 
Madness – “Night Boat To Cairo” 
MIKA – “Lollipop” 
Nelly Furtado featuring Timbaland – “Promiscuous” 
Pointer Sisters – “Im So Excited” 
Queen – “Crazy Little Thing Called Love” 
Reggaeton Explosion – “Boom” 
Rita Mitsouko – “Marcia Baila” 
Robbie Williams and Nicole Kidman - “Somethin Stupid” 
Scissor Sisters – “I Dont Feel Like Dancin” 
Sweat Invaders - “Gonna Make You Sweat (Everybody Dance Now)” 
Taio Cruz – “Dynamite” 
The Buggles – “Video Killed The Radio Star” 
The Chemical Brothers – “Hey Boy Hey Girl” 
The Girly Team – “Baby One More Time” 
The London Theatre Orchestra & Cast – “Think” 
The Sugarhill Gang – “Apache (Jump On It)” 
Tommy Sparks – “Shes Got Me Dancing” 

 

Steuerung: 

Diese geht allein über die Remote und wird gut, auch oft zu eigenen Gunsten, von der Wii erfasst. Aus den eingeblendeten Figuren rechts unten, ist nicht immer ersichtlich, welche Bewegung gemeint ist, doch da der Neon-Tänzer diese Figur dann vormacht, hat man das schnell raus. Bis dahin erkennt die Remote zumindest an, dass man sie bewegt hat, wenn auch nicht so, wie es sein sollte. Und wenn es auch noch so gut funktioniert, ohne Remote, sozusagen freihändig, würde es noch besser gehen. Da hat die Kinect-Version von Just Dance 3 seinen kleinen Vorteil. Es gibt von Ubisoft eine Cam, die zwar für das Spiel Your Shape gedacht ist, hier jedoch auch gut hätte eingefügt werden können. Denn völlig frei, ohne Controller in der Hand, tanzt es sich eben besser.

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Multiplayer: 

Bei Just Dance 3 gibt es verschiedene Arten miteinander zu tanzen. So gibt es das Duett, mit bis zu zwei Spielern, im Quartett zu viert oder sogar mit bis zu acht Spielern gleichzeitig. Die Duetttänze sind natürlich meist langsame Stücke, wie zum Beispiel Something Stupid mit Nicole Kidman und Robbie Williams. Zu viert funktioniert das gemeinsame Tanzen auch noch ohne Probleme und mit guten Choreographien. Jedoch zu acht sind derartige Tanzeinlagen undenkbar, zumindest in einem handelsüblichen Wohnzimmer. Daher nimmt man sich mit vier Remotes an die Hand, so dass man zu zweit eine nutzt. Dabei beschränken sich die Tänze jedoch darauf, die Hände im Takt und gleichzeitig nach oben zu halten.

Fazit: 

Just Dance 3 überzeugt, wie auch bereits die Vorgänger, durch die vielen und buntgemischten Tracks, verschiedene Modi, nachvollziehbare Choreographien. Dass man sich weitere Songs downloaden kann, ist zwar löblich, allerdings ist der Preis etwas zu hoch angesetzt. Ausserdem sollte man bei Just Dance 4, welches wohl vermutlich erst für die Wii U erscheinen wird, sich Gedanken über eine Steuerung machen, die gänzlich ohne Remote auskommt. Zusammengefasst hat man ein mehr als ordentliches Spiel, welches Spaß macht und einen dazu bringt, sich gerne zu bewegen.

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ viele Songs
+ weitere zum Downloaden
+ Choreographien verständlich
+ bis zu 8 Spieler

- Downloadpreis mit ca. €2,50 etwas zu hoch
 

Wertung

Grafik:

Schrill und bunt
Sound:

Das beste aus den letzten Jahzehnten
Multiplayer:

Plattfußgefahr bei bis zu 8 Spielern
Spielspass:
Deine Wertung: Nichts Userwertung: 10 (1 vote)

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Kommentare

das wünsche ich mir für zu weihnachten, vor allem mit dem neuen mario lied =D