Need for Speed: Nitro (DS)

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: EA Montreal
Releasedatum: 19/11/2009
ab 6
Publisher: Electronic Arts
Spieleranzahl: 1-4
Genre: Rennspiel

Need For Speed ist in den letzten Jahren zu einem Sorgenkind unter den Rennspielen geworden. Während auf PC, XBOX und PS3 der neueste Ableger "Need for Speed Shift" eine recht gute Figur macht, bekommen Nintendo-Spieler einen ganz eigenen Ableger des einstigen Rennspielepos mit dem Zusatztitel Nitro. Ob dieser auf dem DS überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test

Spielinhalt: 

Der Karriere-Modus ist in diesem Genre schon seit langem essenziell und so darf er auch nicht in Need for Speed Nitro fehlen. In diesem Modus tretet ihr auf Rennstrecken rund um den Globus an. Es gibt acht Spielmodi. Auf den meisten Strecken gilt es einen Rundkurs zu bestreiten, auf denen ihr möglichst der Erstplatzierte sein solltet, um so neue Trophäen, Wagen und Strecken frei zu schalten. Der allseits beliebte Knockout-Modus darf natürlich auch nicht fehlen. In diesem Modus wird immer der letzte, der die Ziellinie überquert, des Feldes verwiesen. In dem „Smash-Countdown“ müssen in einem Zeitlimit möglichst viele Pylonen, Absperrungen, Heuballen und ähnliches in einer vorgegebenen Zeit umgefahren werden.

Zu Beginn einer jeden Strecke bedarf es ein klitzekleinen wenig Fingerspitzengefühl. Am linken Bildschirmrand erscheint eine kleine Leiste. Wenn in der Leiste der rote Strich im grünen Bereich ist, solltet ihr den Button für „Heldenhaftes Fahren“ drücken, dadurch wird ein Schnellstart hingelegt. Da ein heldenhafter Fahrer allerdings mehr drauf haben muss als nur einen schnöden Schnellstart, wird von dieser Taste oft Gebrauch gemacht, fast schon zu oft. Sobald ihr z.B. ein paar Sekunden hinter einem Rivalen fahrt, könnt ihr diesen Button drücken, um einfach über ihn hinweg zu springen und sofort danach einen Nitroboost zu erhalten. Oder könnt mit ihm einer Straßenblockade ausweichen, indem sich das Fahrzeug auf 2 Reifen lehnt, oder einen Satz darüber macht. Auf einigen Strecken könnt ihr mit dieser Taste auch Häuserwände entlang fahren oder über Brücken springen.

Zwischen den Strecken könnt ihr euch dann um euer Fahrzeug kümmern, das heißt ihr könnt es nach Lust und Laune lackieren. Auf eure eigene Lackierung könnt ihr nun noch monotone Aufkleber setzen. Eine Aufwertung des Motors oder der Fahreigenschaften fehlt völlig. Allerdings zählt Need for Speed Nitro zu den wenigen Nintendo DS Spielen, welche das Rumble Pack unterstützen.

Grafik: 

Das Spiel ist in einer sehr bunten Optik gehalten. An und für sich ist dagegen nichts einzuwenden ein arcadelastiges Rennspiel in einer farbenfrohen Grafik dar zu bieten. Die Umsetzung ist allerdings ziemlich gescheitert: Pixelige Hintergründe, die Farben sind oft trüb und andauerndes Kantenflimmern vermiesen die bunte Farbwahl.

Sound: 

Der Sound ist ganz ok, die Lizenzmusik die aus den Boxen erklingt, hätte zwar ein wenig mehr Pepp vertragen und die Motorensounds sind ein wenig leise, aber im Großen und Ganzen ist er gar nicht mal so übel.

Steuerung: 

Die Fahrzeuge werden mit den Tasten gesteuert, das ständige Einsetzen der Heldentaste welche auf X gelegt ist kann dabei ein wenig nerven. Die Autos sind ein wenig schwammig und spätere Fahrzeuge lassen sich bei Einsatz des Nitros kaum noch kontrollieren.

Multiplayer: 

In einem Multikartenspiel können bis zu 4 Spieler auf den verschiedenen Modi gegeneinander antreten. Ein Einzelkartespiel wird ebenfalls unterstützt, auch hier dürfen zu viert Runden gedreht werden.

Fazit: 

Am Umfang lässt sich wirklich nichts bemängeln: An fehlenden Modi soll es nicht liegen, ein umfangreicher Multiplayer wird geboten, in dem alle Strecken des Einzelspielers bestritten werden können. "Need for Speed"-typisch sind alle Fahrzeuge Lizenzwagen und aus den Lautsprechern erklingt gute Musik. Allerdings ist Umfang nicht alles und das Gameplay macht so gut wie alles zu Nichte. Schwammiges Fahrverhalten, pixelige Hintergründe und ständiges Kantenflimmern. Der Spielspaß leidet stark darunter.

Vielen Dank an Electronic Arts für die Bereitstellung eines Testmusters.

Pro & Contra:

+ Guter Sound

+ Umfang

- Miese Grafik

- Schwammige Steuerung

- Kein Geschwindigkeitsgefühl

Wertung:

Grafik:

Miese pixelige Grafik, ständiges Kantenflimmern
Sound:

Der Sound ist im Gegensatz zu Rest des Spiels recht gelungen.
Multiplayer:

Allein im Multiplayer weiß das Rennspiel für ein paar wenige Runden vor den DS zu fesseln.
Spielspass:

»Kommentare

lol, die Grafik ist selbst für ein DS-Spiel schon mehr als schlecht. Aber wirklich.

das beste ist, nfs carbon für gba sieht noch genauso aus ;D

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