Nintendogs & Cats Golden Retriever & New Friends (3DS)

Spieleinfos
 Boxart (US)
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Releasedatum: 25/03/2011
ohne Altersbeschränkung
Spieleranzahl: 1
Genre: Simulation

Tamagotchi war gestern heute ist Nintendogs. Seit 2005 begeistern die kleinen Wollknäuel tausende von Fans. Doch was hat sich seit den ersten Nintendo DS Ausgaben bis zur ersten Nintendo 3DS Umsetzung getan? Erfahrt mehr zu Nintendogs + Cats in unserem Review.

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Spielinhalt: 

"Ach nein, wie süüüüüß”, ist mit Sicherheit die erste Reaktion die eintritt, sobald man die kleinen Hundebabies das erste Mal erblickt. Wie immer zu Beginn sucht ihr euch dann einen Welpen aus, der vom Charakter am besten zu euch passt, oder den ihr einfach am niedlichsten findet. Dank dem üppigen Startkapital könnt ihr euch den auch leisten. Ist die Qual der Wahl endlich getroffen, geht es mit dem kleinen Wadenbeißer nach Hause, um ihm einen Namen zu geben, auf der er künftig hören soll.

Dabei kommt das integrierte Mikrofon zum Einsatz, mit dem ihr eurem Haustier nicht nur seinen Namen mitteilt, sondern auch sämtliche Tricks damit steuert. Denn jedem Trick wird ein von euch ausgesuchtes Wort zugeteilt, sprecht ihr dies ins Mikrofon, führt euer Welpe diesen aus. Nachteil dabei ist, dass sich Nintendogs + Cats so schwer im Freien oder unterwegs spielen lässt, da die Geräuschekulisse das Gesprochene verfälscht und euer Welpe somit den Trick gar nicht oder falsch ausführt. Was gerade bei Wettbewerben sehr unvorteilhaft ist.

Mehr als drei Tricks am Tag könnt ihr dem Kleinen auch nicht beibringen, schließlich wollen wir ihn ja nicht überfordern. Ausserdem wollen wir ja nicht, dass uns die Tricks schon nach ein paar Spielstunden ausgehen. Die neuerlernten Tricks könnt ihr dann in den Wettbewerben unter die Probe stellen und so das Talent eures Welpen testen. Dafür stehen drei zur Verfügung. Der Disc-Wettbewerb, Coursing und der Gehorsamkeitstest.

Hinter dem Disc-Wettbewerb verbirgt sich nichts geringeres, als das Werfen einer Freesbee-Scheibe, die euer Hund so oft es geht fangen und zu euch zurück bringen muss. Schafft ihr das besser und schneller als eure Kontrahenten, gibt es dafür Preisgeld und ihr steigt in eine höhere Liga auf.

Beim Coursing wird der natürliche Jagdinstinkt des Hundes geweckt, doch zuvor müsst ihr den dazu benötigten Köder kaufen. Dieser wird dann am Boden an einer Schnur entlang gezogen werden kann. Perfektes Timing ist hier notwendig, denn zieht man den Köder zu schnell, verliert euer Welpe das Interesse, ist man allerdings zu langsam, schnappt sich euer bester Freund den Köder und lässt ihn so schnell nicht mehr los.

Den Gehorsamkeitstest gibt es zwar wie die anderen Wettbewerbe schon seit dem ersten Nintedogs-Titel, allerdings kommen diesmal die AR-Karten zum Einsatz. Mit diesen erwacht euer kleiner Rabauke wahrlich zum Leben. Denn nun sitzt er wahrhaftig auf eurer Couch, Tisch oder wo ihr die AR-Karte auch immer positioniert. Nun gilt es mittels Mikrofon die geforderten Befehle zu sprechen und in der Kür euren Welpen sein Bestes geben zu lassen.

Doch diese Wettbewerbe sind nicht die einzigen Dinge, mit denen ihr euer Hunde-Baby beschäftigen könnt. Denn schließlich muss es auch mal vor die Tür. Hier hab ihr die Wahl, ob ihr mit eurem zugeklappten 3DS richtig spazieren geht, Geschenke wie Kekse usw. findet ihr dann trotzdem, oder virtuell mit ihm die Straße entlang lauft. Einen Vor- oder Nachteil gibt es bei beiden nicht, ausser vielleicht, dass ihr bei letzterem eurem Haustier beim Laufen zuschauen könnt.

Im Haus selbst ist es eure Aufgabe für das Wohl des Kleinen zu sorgen. Dass er immer reichlich zu trinken und zu fressen hast und selbstverständlich darf man die Fellpflege nicht vernachlässigen. Merkwürdigerweise gibt es im Haus kein Trinkwasser, also müsst ihr das kaufen, ebenso wie das Hundefutter und all die Leckereien, die es einem vereinfachen, dem Tier Tricks beizubringen. Das Wasser zum Baden gibt es dann aber wieder frei Haus, sozusagen.

Um das neue zu Hause auch etwas wohnlicher zu gestalten, kann man Möbel, Hunde- und Katzenkorb und andere Einrichtungsgegenstände kaufen. Denn Anfangs sieht das alles noch recht kahl aus. Doch realistisch wie das Spiel nunmal ist, bekommt man dies nicht für ein Appel und ein Ei, da kann ein Sessel mal ganz schnell 600 Tacken kosten. Also heißt es sparen, sparen, sparen und sehr viele Wettbewerbe gewinnen, bis man es sich leisten kann. Schade ist hier, dass man die Münzen, die man in der StreetPass Funktion sammelt, nicht gegen bare Münze bei Nintendogs+Cats eintauschen kann.

Die süßen Kätzchen, die auch wohl auch nur reinrassig gibt, sind neu in der Serie. Doch wie die Stubentiger nunmal sind, lassen sie sich keine Tricks beibringen, zumindest nicht im Spiel. Schafft man sich eins dieser Tiere zusätzlich an, kann man ihnen beim spielen untd toben zusehen. Und sich einfach nur ihrer Anwesenheit erfreuen.

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Grafik: 

Es ist schon schade, dass man den 3D-Effekt, den der Nintendo 3DS hinzaubert, auf Screenshots nicht wiedergeben kann. So entgeht dem Unwissenden die wahre Pracht von Nintendogs + Cats. Denn dank des stereoskopischem 3D sehen die Pelzknäuel richtig flauschig aus und so, als könnte man sie wahrhaftig streicheln. Auch die Hand, schmiegt sich dicht an den Körper der Haustiere, bei den Vorgängern lag diese nur oberflächlich auf.

Sound: 

Bis auf ein paar sanfte Melodien im Hintergrund und das gelegentliche Bellen und Hecheln der Hunde oder das Miauen der Katzen, gibt es so gesehen nicht viel, was man als Sound betiteln könnte. Klar, im sogenannten Real Life hat man auch nicht ständig Musik um sich, doch bei einer Simulation, wie es Nintendogs + Cats nunmal ist, wünscht man sich doch schon etwas mehr.

Steuerung: 

Wie Eingangs schon erwähnt, findet die Steuerung von Nintendogs + Cats nicht nur über den Stylus und somit über den Touchscreen statt, denn die Befehle für die Hunde werden mittels Mikrofon und den selbstausgesuchten Sprachbefehle übermittelt. Was dann wieder etwas hinderlich ist, wenn man den Titel unterwegs spielen möchte. Zwar hat sich das Videospielen so langsam in der Gesellschaft etabliert, aber dennoch dürfte man immer noch schräg angesehen werden, wenn man in einen kleinen, eckigen Kasten „Gizmo! Sitz!“ brüllt. Eine andere Steuerungsmöglichkeit mit dem Stylus wäre ideal gewesen.

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Fazit: 

Dem Charme von Nintendogs + Cats kann man kaum widerstehen, zumal die kleinen, pelzigen Freunde dank dem 3D Effekt noch besser zur Geltung kommen. Aber dennoch gibt es ein paar Defizite wie der Steuerung (Befehle nur über Mikro), überteuerte Möbel und Tiere und der fehlenden Weiterentwicklung der Welpen. Denn so realistisch wie der Titel wirken möchte, diese werden einfach nie erwachsen. Dennoch begeisterten die Vorgänger schon tausende von Spielern, da Nintendogs + Cats einfach zum abschalten und relaxen einlädt. Wer sich nun also ein echte Haustier anschaffen möchte, oder keins haben darf, kann sich hier voll und ganz austoben und das Leben eines Hundes- Katzenbesitzers voll auskosten.


Pro & Contra

+ diesmal mit Katzen
+ 3D Effekt macht Tiere noch realistischer
 

- Befehle nur über Mikrofon
- Sound lässt zu wünschen übrig

Wertung

Grafik:

Dank 3D Effekt Pelz zum anfassen schöm
Sound:

Ausbaufähig
3D Faktor:

Hier springen Lassie & Co. auf gern mal fast aus dem 3DS auf einen zu
Spielspass:
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