SimAnimals: Afrika (Wii)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US)
Entwickler: EA
Releasedatum: 29/10/2009
ohne Altersbeschränkung
Publisher: Electronic Arts
Spieleranzahl: 1
Genre: Casual

Anfang des Jahres überraschte SimAnimals auf der Wii mit einer grundlegenden Änderung der Sim-Serie, da ihr, wie der Titel schon verrät, euch nicht mehr um die unwichtigen Problemchen eurer chronisch unzufriedenen menschlichen Sims kümmern musstet, sondern der Tierwelt mit einer symbolisierten helfenden Hand auf die Sprünge helfen solltet. Nach weniger als einem Jahr erscheint nun die Fortsetzung, dieses Mal jedoch mit dem Schwerpunkt auf afrikanische Tiere und deren im Vergleich zum Vorgänger anderen Umgebung.

Spielinhalt: 

Wie schon beim Erstling ist es eure Aufgabe, in vielen kleinen Gebieten den tierischen Bewohnern und deren pflanzlicher Umgebung zu neuer Schönheit zu verhelfen. Jedes Territorium besitzt dabei eine unterschiedlich große Energie-Anzeige, die mit positiver Energie gefüllt werden will. Damit ihr nicht ahnungslos unterwegs seid, befinden sich in den einzelnen Bereichen verschiedene Totempfähle, die euch mit verschiedenen Aufgaben auf Trab halten und durch deren erfolgreichen Ausführung ihr außerdem noch eingangs erwähnte Energiepunkte gutgeschrieben bekommt. Dies geschieht beispielsweise durch das Streicheln bzw. Füttern der umherschweifenden Tiere, wodurch ihr euch zudem mit den animalischen Kerlchen anfreundet. Habt ihr bei einem Tier genug Vertrauen aufgebaut, dann dürft ihr zudem die Kontrolle über euren neuen Freund übernehmen - jede Tierart hat dabei eine eigene Spezialfähigkeit. Das Zebra schüttelt mit einem beherzten Tritt begehrte Früchte von Bäumen, der Elefant kann mit gesammelten Wasser alle Arten von Pflanzen gießen und das Nilpferd buddelt gerne versteckte Gegenstände in lockerem Boden aus. Des weiteren dürft ihr auch mit den tierischen Gefährten zwei simple Minigames spielen, die vom zuwerfen von Ringen über das Trommeln zum einsammeln von Blumenblüten reichen. Für jede abgeschlossene Aufgabe erhaltet ihr außerdem ein Abzeichen, denen eine Spezialfähigkeit inne wohnen, beispielsweise schließt ihr damit schneller Freundschaft mit Tieren einer bestimmten Gattung, damit ihr euch nicht durch halb Afrika streicheln müsst.

Grafik: 

Wie schon der erste Teil ist die Grafik ein zweischneidiges Brett, denn zum einen kann man auf den allgegenwärtigen Knuddeloptik-Faktor plädieren und über die schlecht aufgelösten Texturen und die Polygon-Armut hinwegsehen, zum anderen sich aber sagen, dass dies heute einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Wer sich damit jedoch abfinden kann, wird vor allem an den niedlichen Animationen der Tiere seine Freude haben.

Sound: 

Zum namensgebenden Titel wurden dem Spiel die passenden Klänge verpasst. Mit den dazugehörigen Tiergeräuschen fühlt ihr euch stellenweise fast nach Afrika versetzt.Vor jedem neuen Level wird übrigens eine mehr oder minder belanglose Geschichte in Standbildern dargestellt, die für mehr Tiefgang hätte vertont werden können.

Steuerung: 

Die Handhabung des Spiels gleicht dem Vorgänger - entweder spielt mit mit einer einzelnen Wiimote oder ihr schließt zusätzlich ein Nunchuk an, mit dessen Analogstick ihr einfacher die Kamera bewegen könnt. Ansonsten bewegt ihr euch mit eurem "Mauszeiger" über den Bildschirm und interagiert mit den Tieren oder Pflanzen bzw. navigiert damit durch das Onscreen-Menü.

Fazit: 

Wer schon vom ersten SimAnimals begeistert war, der sollte sich auch die Fortsetzung zulegen, da man hier das gleiche Spielprinzip mit neuen Tieren und anderen Aufgaben serviert bekommt. Konntet ihr allerdings bereits mit dem Erstling nichts anfangen, wird eure Erfahrung hier nicht anders ausfallen.

Vielen Dank an Electronic Arts für die Bereitstellung des Testmusters.

Pro & Contra:

+ viele Tierarten
+ niedliche Tieranimationen
+ kindgerechtes Gameplay

- 5 Std Spieldauer
- ähnliche Aufgaben

Wertung:

Grafik:

Knuddel-Optik, schwache Texturen, niedliche Animationen
Sound:

Passende Musikuntermalung, Tiergeräusche
Multiplayer:

Nicht vorhanden
Spielspass:

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