Spider-Man: Edge of Time (Wii) Nach-Test

Spieleinfos
 Boxart (EU)
Entwickler: Beenox Studios
Publisher: Activision
Releasedatum: 28/10/2011
ab 12
Spieleranzahl: 1
Genre: Action-Adventure

Mit Spider-Man: Edge of Time schickte Activision Ende des Jahres 2011 die Fortsetzung des sehr ordentlichen Spinnen-Spiels Spiderman: Dimensions ins Rennen. Ob Spider-Man: Edge of Time ähnlich unterhaltsam wie sein Vorgänger geworden ist, erfahrt ihr in unserer Rezension.

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Spielinhalt: 

Beide Spinnenmänner, sowohl „Amazing“ als auch sein Pendant aus der Zukunft weisen zu Beginn des Spiels ähnliche Eigenschaften und Fähigkeiten auf, die sich aber im Laufe des Spiels durch diverse Upgrades immer weiter differenzieren. Hierbei wird zwischen gemeinsamen Upgrades und solchen unterschieden, die tatsächlich einem Spider-Man speziell zur Verfügung stehen. Während der gute alte „Amazing“ Spider-Man bei speziellen Moves mehr auf sein Netz setzt, sind die Moves von Spider-Man 2099 eher auf seine überlegene Geschwindigkeit ausgelegt. 

Beide Charaktere bewegen sich durch abgeschlossenen Level, wobei man abwechselnd Amazing Spider-Man oder Spider-Man 2099 verkörpert um Aufgaben zu lösen, die dazu führen, dass sich der Ablauf der Zeit verändert, wobei das, was jeweils der eine macht, direkte Auswirkung in der Zeit des anderen hat bzw. haben wird. Dabei geht natürlich viel Zeit „verloren“, in der ihr euch mit allerlei Schurken prügeln müsst, aber natürlich trefft ihr auch auf zahlreiche bekannte Charaktere aus dem Spinnen-Universum, wie zum Beispiel Anti-Venom!

Durch das Sammeln von Spinnensymbolen, die ihr in allen Leveln finden könnt und die Bewältigung von Aufgaben könnt ihr nach und nach immer mehr der Upgrades, Kombos oder aber auch alternative Kostüme, die sehr umfangreich zur Verfügung stehen, erwerben. Es wird also wieder einiges für das Spinnen-Auge geboten, leider spielt das Spiel im Vergleich zum Vorgänger auf viel zu beengtem Raum. Was kann es Schöneres geben als mit einem Spider-Man durch Häuserschluchten zu schwingen? In Edge of Time schwingt ihr leider so gut wie nur in dem ollen Hochhaus herum, dies drückt doch anständig auf die typische Spider-Atmosphäre… 

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Grafik: 

Ein weiteres Manko ist die Tatsache, dass wenn man seine Wii an einem Röhren-Fernseher betreibt, man die Textmenüs oft nur mit größter Mühe lesen kann, was dem Spielspaß nicht gerade förderlich ist. Hiervon einmal abgesehen bewegt man sich allerdings flüssig durch die Level, die allesamt relativ übersichtlich sind, ohne dass man sich ständig wie in einem Labyrinth im Kreis bewegt, weil einfach mal alles gleich aussieht. Trotzdem waren die vielfältigen Schauplätze des Vorgängers um einiges netter anzusehen.

Sound: 

Ein wirklicher unterhaltsamer Pluspunkt des Spiels sind die vielen Dialoge die die Spider-Men miteinander führen (Zeitparadoxon machts möglich). Glücklicherweise wird man in diesem Zusammenhang weitestgehend von auf Dauer nervigen Sprüchen der Charaktere verschont, die die Charaktere mit sich selber führen. Bei der allgemeinen Geräuschkulisse hingehen geht es schon etwas sparsamer zu, was aber nicht unbedingt fehlt, viel hilft halt nicht immer viel.

Steuerung: 
Die Steuerung von Spider-Man: Edge of Time macht im Wesentlichen keine Schwierigkeiten. Alle Moves und Bewegungsmöglichkeiten sind stimmig auf Nunchuk und Wiimote verteilt. Hier und da, z.B. beim Aufbrechen einer Tür, muss kräftig geschüttelt werden und erweitert somit das Repertoire an Steuerungsvielfalt, ohne lästig oder unübersichtlich zu wirken. Einzig die Kameraführung nervt hin und wieder ziemlich. Vor allem dann, wenn man eine Wand emporklettert und einfach das „Loch“ nicht trifft, weil die Perspektive wechselt und oben plötzlich unten wird. Ansonsten gibt es aber wenige Probleme und man hat die Steuerung, samt der Kombos, schnell im Griff.
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Fazit: 

Alles in allem ist Spider-Man: Edge of Time ein Spiel, das technisch und grafisch sicher nicht auf dem allerneusten Stand rangiert und mit gewissen Schwächen in der Steuerung auffällt, ansonsten aber gut spielbar und über einen gewissen Zeitraum auch gerne spielbar ist. Leider mutet es im Vergleich zu seinem Vorgänger in allen Belangen schwächer an. Es ist fast so als ob man eine Art Spider-Man Dimensions Light spielt. In allen Punkten ist Edge of Time so leider einen Deut schlechter, trotzdem aber immer noch ein unterhaltsames Abenteuer mit unserem Lieblings Netzschwinger. 

 

 


Pro & Contra

+ Spidey Action mal 2

+ Eingängige Steuerung

 

- Grafisch wenig abwechslungsreich

- Weniger Spider-Männer als im Vorgänger

 

 

Wertung

Grafik:

Wenige Schauplätze, alles in allem eher Mittelmäßig
Sound:

Ordentlich, jedoch nichts Weltbewegendes
Spielspass:
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