ZombiU (Wii U)

Spieleinfos
 Boxart (EU) Boxart (US) Boxart (JAP)
Entwickler: Ubisoft Montpellier
Publisher: Ubisoft
Releasedatum: 30/11/2012
ab 18
Spieleranzahl: 1-2
Genre: Horror

Nachdem das Genre der Survival-Horror-Games in der letzten Zeit geradezu verweichlichte und immer mehr in Richtung Action-Games tendierte, will Ubisoft offenbar bewusst nicht auf diesen Zug aufspringen. Allen Unkenrufen zum Trotz, schließlich behaupten ja manche Entwickler, das Interesse am Survival-Genre sei vom Aussterben bedroht, erscheint mit ZombiU ein eben solches Game. Wie uns dieses gefallen hat, klären wir in unserem Test!

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Spielinhalt: 

Mutige Entscheidung, möchten manche meinen -  ein Survival-Horror-Spiel mit deftigen Schwierigkeitsgrad zu veröffentlichen, in Zeiten, in denen sich immer mehr Spiele doch quasi von alleine spielen. Doch schreien nicht schon seit Jahren unzählige Gamer wieder nach Spielen, die sich eben nicht von alleine spielen, in denen man nicht in Schlauchlevels von einem Raum in den nächsten gejagt wird und bei denen man sich, wenn es denn schon ein Horror-Spiel sein soll, auch endlich mal wieder gruselt?

Doch bevor wir uns ZombiU widmen, sollte man auch etwas über die Geschichte der Zombies wissen. Einige haben sich bestimmt schon gewundert, wo denn das „e“ im Titel des Spiels geblieben ist. Wenn man jedoch etwas nachforscht, kommt man schnell dahinter, dass das Wort „Zombie“ von dem kreolischen Wort „Zombi“ abgeleitet ist. Gerade in afrikanischen Ländern wurde viel Hokuspokus betrieben und mit fragwürdigen Medikamenten experimentiert, um sich Menschen gefügig zu machen. In anderen Ländern jedoch war die Angst vor Zombies, also verstorbenen Seelen, die aus ihren Gräbern steigen, eine ganz andere und vermutlich viel realere Sache. Aufgrund des damaligen medizinischen Kenntnisstandes konnte der Tod nicht immer einwandfrei festgestellt werden. Daher geschah es nicht selten, dass vermeintlich Tote plötzlich von innen an ihre Särge klopften, um dem sicheren Erstickungstod zu entrinnen. In manchen Gebieten war es sogar Tradition, ein Glöckchen mit einer Schnur, die in den Sarg führt, am Grab anzubringen.

So konnte der armen Seele im Falle einer „Auferstehung“ geholfen werden. Aber genauer sollte man über dieses schreckliche Thema, lebendig begraben zu werden, lieber nicht nachdenken. Oder wer bekommt bei dem Gedanken an einen von innen zerkratzen Sargdeckel keine Gänsehaut? In den 80er Jahren, einem Jahrzehnt, welches für viele Modeerscheinungen verantwortlich war, kamen dann auch so langsam die Zombies in Mode. Grund für den Ausbruch dieses Zombie-Virus' war damals der Film „Zombie – Dawn Of The Dead“. Ein Kult der bis heute anhält und mehr noch: sich zu einer fixen Idee in manchen Köpfen entwickelte. In Amerika gibt es tatsächlich Camps, in denen man sich auf eine bevorstehende Zombieapokalypse à la Raccoon City vorbereiten lassen kann.

Ob das nun weit hergeholt ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Denn wer weiß schon, was in so manchem Labor herangezüchtet wird? Und Zombie ist ja nicht gleich Zombie. Zu Beginn waren sie von ihrem Hunger getriebene, schlurfende, dumme Geschöpfe, die nicht mal eine Tür öffnen konnten. Doch wen kann man damit noch hinterm Ofen hervorlocken? Braucht man sie ja nicht mal zu töten und kann ihnen einfach ausweichen, wo bleibt da das Adrenalin? Das dachte sich nicht nur die Filmindustrie („28 Days Later“), sondern auch die Videospiel-Entwickler. Und so lernten die Zombies in der Urgestein-Reihe der Untoten, „Resident Evil“, plötzlich zu rennen - und mehr als das: Sie konnten auch Waffen bedienen, Fahrzeuge steuern und mehr oder weniger intelligent agieren. Zwar erklärte man diese Fähigkeiten mit einem anderen Virenstamm, bzw. dass es sich dabei um Parasiten handelt, allerdings war der Gruselfaktor dadurch irgendwie futsch.

Vor dem schlurfenden ZOMBIU kam der sabbernde Killer Freak!

Bevor ZombiU das wurde, was es jetzt ist, war es eigentlich mal etwas ganz anderes. Verwirrend? Ohne Zweifel! Einleuchtend? Nach unserer nun folgenden Erklärung durchaus! Im Grunde ist es ganz einfach: Von Zombies und dem Titel ZombiU war anfänglich gar nicht die Rede. Das damalige Projekt war im Jahre 2010 noch für die HD-Konsolen Xbox 360 und Playstation 3 angedacht und entstand im Studio Ubisoft Montpellier. Auf der Electronic Entertainment Expo, kurz E3, wurde ZombiU dann als „Killer Freaks From Outer Space“ angekündigt und fungierte unter anderem als Tech-Demo für Nintendos kommendes Flaggschiff Wii U. Als „Killer Freaks From Outer Space“ basierte das Spiel damals noch lose auf dem „Rabbids“-Franchise, welches sich noch heute großer Beliebtheit erfreut. Dementsprechend durchgeknallt präsentierte sich der Ego-Shooter, welcher die durchgeknallten „Killer Freaks“ als Nemesis darstellte.

Als sich die Entwickler eingehender mit der Wii U auseinandersetzten und über die Implementierung des neuen Nintendo Gamepads nachdachten, entwickelte sich nach und nach ein Spiel, das letztendlich mit den „Killer Freaks“ nahezu nichts mehr gemein hatte. Grund dafür ist das Gamepad selbst, denn die Jungs und Mädels wollten dieses maßgeblich in das Spiel integrieren. Das Problem war nun, dass die angedachte Implementierung bei den „Killer Freaks“ nicht gelang, bzw. nicht so funktionierte, wie man sich das vorstellte. Das Verwalten von Items und das Arbeiten mit dem Gamepad kostet den Spieler Zeit – Zeit, die die flinken fiesen „Killer Freaks“ ihm nicht gewähren würden. Es hieß nun also, einen passenden Gegner zu finden, der mit der Implementierung des Gamepads besser harmoniert. Es mussten Gegner sein, die dem Spieler zumindest die Chance geben würden, für kurze Zeit zu verweilen, um mit dem Gamepad arbeiten zu können. Gleichzeitig durfte es aber nicht langweilig werden, die Atmosphäre musste dicht, die Bedrohung immer existent sein. Von daher war klar, dass es nur eine Ausgeburt der Hölle sein konnte, die all diese Eigenschaften besitzt: der Zombie!

Alles auf Anfang! Somit war das Spiel ZombiU geboren, und Ubisoft kehrt damit, ob nun gewollt oder ungewollt, zurück zu den Wurzeln des Survival-Horror. Als Setting wählte man die schöne Hauptstadt von Großbritannien: London. Eine Stadt, die bereits ohne Zombies dank der vielen verregneten Tage (immerhin 154 Regentage laut Statistik) ein unheimliches Ambiente bietet. Nun schlurfen halb verweste Leichen, mit herunter hängendem Fleisch und blutverschmiertem Mund durch die Straßen Londons. Eine widerliche Seuche hat die Hauptstadt des United Kindom heimgesucht, und leider ist der Tod nicht das Ende. Als einer der wenigen Überlenden machen wir uns auf den Weg, diesem Horror irgendwie zu entkommen und Hilfe zu finden. Allerdings haben wir, wie es früher in dem Genre üblich war, nur wenig Ausrüstung bei uns und müssen mit dem klar kommen, was wir unterwegs finden.

Nützlich ist uns dabei der neue Wii U-Controller, der quasi unseren Rucksack darstellt. Mit dem Radar sehen wir, wie viele Gegner sich in unserer unmittelbaren Nähe befinden. Indem man den Controller direkt vor den Bildschirm hält, fungiert er in dem Moment wie ein Scanner und offenbart euch so, wo genau die Items versteckt sind. Via Touchscreen wählt man im Handumdrehen eine andere Waffe aus, was leicht und intuitiv vonstatten geht. Allerdings sollte man sich dabei im Klaren sein, dass in der Zeit, in der man in seinem Rucksack nach Waffen wühlt oder den Radar studiert, die Zombies keine Pause machen. Dieser Fakt steigert enorm das Survival-Horror-Feeling: den Gegner ständig im Nacken und die allgegenwärtige Angst, jeden Moment Zombie-Fraß zu werden. Bei einem derartigen Spiel ist es auch mal nötig, aus der Ferne heraus zu agieren. Schließlich ist es sicherer, die untote Brut weit weg vom eigenen Körper zu erledigen. Dies geht natürlich am besten mit einer Sniper, also einem Scharfschützengewehr.

Bei sonstigen Gamepads ist es üblich, mit einem Analogstick auf den Kopf (auf ein anderes Körperteil wäre bei Zombies sowieso nur Verschwendung) zu zoomen. Den Zoom sieht man dann sonst auf dem großen TV-Gerät. Bei ZombiU kommt hier allerdings wieder unser Pad zum Einsatz. So erscheint also der Gegner, auf den man zielt, auf dem Pad. Da der Wii U-Controller so vielseitig eingesetzt wird, ist man immer wieder gezwungen, das Spiel kurz zu pausieren, wobei „pausieren“ nicht wirklich das richtige Wort ist, was man nicht oft genug betonen kann. Gab Nintendo doch extra die Anweisung an Ubisoft, ZombiU schön schwer zu programmieren, um den Spieler herauszufordern. So kam es wohl auch zustande, dass man, fällt man den Zombiehorden zum Opfer, nicht etwa einfach wieder beim letzten Speicherpunkt anfängt, sondern in die Rolle eines anderen Überlebenden springt. Die komplette Ausrüstung ist dabei auch weg, bzw. liegt in der Näher eures alten Helden, der euch das Leben nun wohl als Zombie schwer macht. ZombiU bietet uns auch die Möglichkeit, im Multiplayer zu spielen. Allerdings nicht unter dem Motto „gemeinsam gegen alle“. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall, denn spielt man im Multiplayer, ist ein Spieler sozusagen der Puppet-Master. Sprich: Er lässt Zombies auf dem Gelände erscheinen und kontrolliert sie. Nette Dreingabe, aber da wäre wohl etwas mehr drin gewesen.

Optisch ist ZombiU relativ unauffällig. Farblich ist es eher realistisch gehalten, mit vielen dunklen Erdtönen, die die Stimmung allerdings hervorragend unterstreichen. Die Zombies kommen erfreulicherweise sehr abwechslungsreich daher. Der Angriff der Klon-Zombies ist zumindest eher selten zu beobachten, ein Glück, denn bei Übergriffen immer gleicher Gegnerhorden kann die Stimmung schon mal von Survival Horror in Richtung allzu stumpfer Action tendieren. Doch dies ist ja nicht der Plan von ZombiU, und daher braucht sich der Spieler, wie gesagt, auch nicht mit allzu vielen Klonen herumplagen, auch wenn natürlich nicht nur Individualisten auf den Zombie-verseuchten Straßen unterwegs sind. Neben der nicht vorhandenen Farbpracht ist ZombiU ansonsten eher um ein flüssiges Spiel statt um Bombast-Optik bemüht. Will man es in Kürze beschreiben, würden wir die Grafik von ZombiU wohl am ehesten als zweckmäßig titulieren. Sie erfüllt ihren Zweck vor allem auch dahingehend, dass die allgegenwärtige, bis zum Bersten angespannte Atmosphäre durch die düstere Optik sehr gut unterstrichen wird. Der Titel konzentriert sich schließlich auf das Wesentliche: Überleben!

Kein Schnickschnack drumherum, es gibt Gegner, uns selbst und ein paar Hilfsmittel, um aus dem Alptraum zu entkommen. Nachdem es die letzten Jahre nur noch um pure Action ging, bietet ZombiU eine willkommene Abwechslung und führt uns wieder an den Anfang, als man noch was leisten musste, um ein Spiel durchzuspielen. Besonders der Wii U-Controller trägt einen erheblichen Anteil dazu bei und zeigt auf, wie gut dieser neue Controller der Atmosphäre und dem Gameplay tun kann. Neben dem Einsatz als Karte, Item-Bar wird es natürlich ofmtals für allerlei Dinge genutzt, die man zum Beispiel vom DS bzw. 3DS kennt. Durch Tippen auf dem Pad können Codes eingegeben werden, oder das Touchpad wird zum "Dietrich". Was beim ersten Gedanken oft nicht bedacht wird, aber einen tollen Mehrwert bietet, ist im Soundeinsatz des Gamepads zu finden. Die Boxen sind zwar keine Hight-Tech Geräte, doch auch keinen Vergleich mehr zu den schrottigen blechernen WiiMote Böxchen. So hört man allerlei Geräusche aus dem Gamepad, Sprachausgabe kommt oftmals nur aus eben diesem und das Geräusch des Zombie-Scanners lässt einen Schauer über den Rücken laufen. Diese Features unterstützen die Atmosphäre aufs Beste und sollten nicht unterschätzt werden. So ist man dann wirklich mitten im Geschehen.

Natürlich hat ZombiU auch seine Schwächen, die nicht zu verleugnen sind. Zum Einen wäre die schon erwähnte, nicht bahnbrechende Technik, welche jedoch schnell verschmerzt ist, da sie sich sich trotzallem gut ins Spiel einfügt ohne zu stören. Schwerer wiegen schon Design-Entscheidungen, die entweder nicht zu Ende gedacht wurden oder nur halbherzig umgesetzt wurden. ZombiU will atmosphärisch dadurch Andersartigkeit zeigen, dass es keinen Helden oder ähnliches gibt, in dessen Haut man schlüpft. Ganz im Gegenteil, man schlüpft in irgendeine Person, die die Zombiekalypse überlebt hat und sich nun auf den Straßen von London durchschlagen muss. Viel werdet ihr von dieser Person nicht erfahren, dies unterstreicht die Atmosphäre sogar noch sehr gut. Noch besser wird den Umstand untermalt, dass die Person auch tot bleibt, wenn Sie zombifiziert wird. Der Spieler erhält mit diesem Charakter keine zweite Chance, sondern wird in einen neuen Überlebenden transferiert. Man wird um seine gesammelten Gegenstände beraubt usw. - alles gut bis hier her. Das man seinen vormals alter Ego dann sogar noch als Zombie antreffen kann, und bei diesem dann die alte Ausrsüstung zurückholen kann ist sogar ein tolles Feature. Die Crux an der Geschichte folgt aber auf dem Fuße...

Wo bis zu diesem Punkt alles gut und passend umgesetzt wurde, um zu zeigen, dass niemand sicher ist, und der Tod auch ziemlich tödlich ist wird im weiteren Verlauf geschludert. Warum spricht unser einziger Ansprechpartner (der, der uns mit dem Zombie-Scanner ausstattet und als großer Unbekannter auftritt) so mit uns, als ob wir nie gestorben wären? Müsste er vom Prinzip uns nicht immer neu einschwören und in die weite Welt schicken? Doch wer Aufgaben als Person A begann und starb wird schnurstracks und als ob wir nur ein Nickerchen hielten, nach dem ereilten Tode behandelt als ob er nicht gestorben wäre, sondern eben nur in einen anderen Körper gefahren wäre. Und nein, ZombiU möchte sicher nicht den Durchbruch der sogenannten "vierten Dimension" anspielen. An dieser Stelle wurde die Idee der Einzigartigkeit einfach nicht perfekt ins gesamte Spiel eingebettet und von diesen Beispielen gibt es noch einige. Auch ist das Spiel aktuell noch relativ fehlerverseucht, allen Ortes hört man von fiesen Bugs, Abstürzen usw. wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass wir von diesem Schicksal bisher verschont blieben.

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Fazit: 

ZombiU ist ein atmosphärisch dichtes Abenteuer, welches endlich mal wieder echten Survival-Horror bietet. Wer sich auf das Spiel einlässt und über kleine Fehlerchen hinwegsehen kann, wird schnell in den gruseligen Bann des Spiels gezogen. Seit langem hatte ich nicht solch schaurigen Spielspaß. Wenn man das Gefühl hat, dass man zu jederzeit mucksmäuschenstill sein sollte, am besten auch nicht atmet und das Gamepad mit schwitzigen Händen umklammert, kann das für ein solches Spiel eigentlich nur der Adels-Schlag sein. Zu der tollen Atmosphäre gesellt sich eine ordentliche optische Aufmachung und eine Soundkulisse, die wirklich hervorragend gelungen ist. Ob es nun die gute deutsche Sprachausgabe, die atmosphärisch auf den Punkt gebrachte Musik oder der nervenaufreibende Zombie-Scanner ist, der echtes "Mittendrinn-Gefühl" vermittelt. Wer sich also mal wieder gepflegt gruseln will, kann ohne große Bedenken zugreifen!

Spielverweis: 

Screenshots:

Pro & Contra

+ Online-Features (Nachrichten im Spiel hinterlassbar, Warnungen etc.)

+ Tolle Soundkulisse 

+ Echtes Survival-Horror-Feeling

+ Guter Einsatz des WiiU GamePads

- Grafik nur ordentlich

- Idee der "Einzigartigkeit" nicht konsequent ausgenutzt

- Multiplayer-Modus nur mäßig interessant

Wertung

Grafik:

Atmosphärisch, aber grobe Texturen
Sound:

Toller Soundtrack samt guter deutscher Synchro
Multiplayer:

Nette Dreingabe, aber da wäre mehr möglich gewesen
Spielspass:
Deine Wertung: Nichts Userwertung: 10 (1 vote)

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Kommentare

Spiele es nun endlich und ich finde es echt richtig gut :-D
Man ist die ganze Zeit irgendwie angespannt, weil man so schnell drauf geht. Jeder Zombie ist eine echte Bedrohung. Erinnert mich beim spielen sehr an Dark Souls. Besonders eben auch durch das Loot zurückholen nach dem eigenen Tod.

Hast DU es eigentlich durchgezockt?

Hast du mich das nicht schonmal gefragt?

Ja hab ich

das ist möglich xD
Abschließendes Urteil deinerseits?

Atmosphäre und Horror sind echt gut rübergebracht. Schwierigkeitsgrad ist angenehm hoch ohne dass es zu sehr frustet. Mit Schusswaffen hats echt spaß gemacht sich durchzukämpfen.
Allerdings ist der Nahkampf mehr als nervig. Wenn man teilweise 5-6 mal einen einen Helmlosen Zombie kloppen muss bis der "stirbt" geht einem echt die Laune flöten. Außerdem fand ich es echt schade, dass man das feature Türen zu barrikadieren nicht wirklich braucht. Auch dass man bei manchen aktionen schnell auf dem Touchscreen agieren musste wurde nie so eingesetzt dass man wirklich grad in Gefahr war und deshalb sich auch beeilen musste.

oh das barrikadieren brauchte man doch ein paar mal oder? Nicht soo oft das stimmt. Das gamepad feature fand ich ganz cool. Also das man auf seinen "rucksack" gucken musste. Hatte was. Fands Spiel in Summe auch ganz gut. Nahkampf hätte etwas abwechslungsreicher sien sollen

Ich hab nur einmal eine Tür verbarrikadiert und das war am Anfang wo man darum gebeten wurde vom Spiel.



Hab ich öfter gebrauch, gab grade nähe des Verstecks einige Momente wo man angegriffen wurde, dadurch etwas zeit gewinn